Veranstaltungen 2018























19. Januar 2018
Gemütliches Zusammensein - Gäste sind willkommen

09. Februar 2018
Hotel "Braunschweiger Hof", Bad Harzburg

17. März 2018
Ausstellung im Roemer-und Pelizaeus Museum, Hildesheim

20. April 2018
Bilder-und Videovortrag von Ines und Benno Glock

25. Mai 2018
Dänisches Filmdrama

23. Juni 2018
in der Harzklubhütte Astfeld

28. September 2018
27. Oktober 2018
Ausstellung in der Kunsthalle Bremen

11. November 2018
In Wolfshagen
Hotel-Restaurant "Burghagen"

09. Dezember 2018
 In der Schmiede des Museumsbergwerk "Rammelsberg"



Rezepte















Klönabend
Vi mødes at snakke sammen

(Text und Foto H. Neumann)

Wieder mal gut besucht war das diesjährige Klönschnacktreffen. Der DDG-Vorstand hatte ein glückliches Händchen bei der Auswahl des Landgasthauses Schwarze in Dörnten. Der Ort liegt zwar etwas versteckt zwischen Goslar und Othfresen am Rande des Salzgitter-Höhenzuges, ist aber durch die zentrale Lage auch von den Mitgliedern aus Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel gut zu erreichen gewesen. Selbst den Mitgliedern aus dem Oberharz war der Weg nicht zu weit, hatte doch der Orkan Friederike am Vortag noch für Chaos auf den Harzer Straßen und in den Wäldern gesorgt.
Am Folgetag war zum Glück der Sturm abgezogen, das Wetter hatte sich wieder beruhigt und so konnten alle Anwesenden einen schönen Abend bei gutem Essen und viel Geklöne in dem schmucken Gasthaus, welches schon seit 1896 betrieben wird, genießen.













Jahreshauptversammlung

Am 09. Februar im Hotel "Braunschweiger Hof"

    Jahreshauptversammlung am 10.02. Jahreshauptversammlung 2018 am 09.02.2018

    Protokoll : Uwe Langnickel
    Anwesend: 27 Mitglieder
1.  Begrüßung durch Uwe Langnickel
2.  Regularien
ο    Feststellung der fristgerechten Einladung. 21.01.18, 14 Tage
ο    Feststellung der Beschlussfähigkeit
ο    Genehmigung der Tagesordnung
3.  Bericht des Vorstands : Uwe Langnickel und Martin Hertz berichten über die Veranstaltungen des
     vergangenen Jahres
4.  Bericht des Kassenwarts + Aussprache
5.  Bericht der Kassenprüfer : ohne Beanstandung, einstimmige Entlastung des Kassenwartes, bei einer
     Enthaltung
6.  Entlastung des Vorstandes, des Beirats: einstimmig bei 4 Enthaltungen
7.  Sonstige Anträge: keine
8.  Jahresprogramm 2018
     17.03. : Kulturwelten im LEGO®Format im Roemer- u Pelizaeus-Museum Hildesheim
     20.04. : Sodenhaus - eine Kajakexpedition in der grönländischen Diskobucht.
     25.05. : Filmabend: Dänischer Film „Unter dem Sand“.
     23.06. : Sankt Hans, Astfeld
     Hinweis 07.07.-07.10.
     Nolde-Ausstell Lübeck:Farbenzauber Eine Retrospektive auf Papier.
     Sommerpause Juli bis August
     28.09. : Vortrag : Andersens Reise „Die Donaufahrt“
     27.10. : Andersen Ausstellung Bremen : H.C. POET MIT FEDER UND SCHERE.
     11.11. : Martinsgansessen
     09.12. : Adventsfeier
9.  Verschiedenes
ο   Flyer : Vorstellung
ο   Anmeldungen: 4 neue Mitglieder
ο   Hinweis auf 30-jähriges Jubiläum 10.02.1989 – 10.02. 2019







Kulturwelten im LEGO ® - Format
Städte-Burgen-Pyramiden


Austellung im Roemer-und Pelizaeus Museum, Hildesheim

(Text und Foto H. Neumann)

Eigendlich erwartet man das nicht mehr Mitte März, aber an diesem Tag kam noch mal für einenTag der Winter zurück. Schneeräumfahrtzeuge mußten eingesetz werden um die Autobahn nach Hildesheim befahrbar zu machen. So kam es, das ca. 1/3 der angemeldeten Teinehmer verständlicherweise nicht kommen konnten oder wollten.
im Foyer des Museums erwartete uns schon ein Mitarbeiter um uns beim Gang durch die Ausstellung zu begleiten.
Angefangen hatte das alles mit einer Idee von Godfred Kirk Christiansen aus Billund, für die er 1958 das Patent in Dänemark erhielt.
Aus abertausenden LEGO ® Steinen waren 9 aufwendig gestalte Kulturwelten erbaut worden. Angefangen mit Motiven aus dem alten Ägypten, über das Römerreich bis zum Mittelalter. Weiter ging es mit Darstellungen aus dem Maya-und Inka-Kulturkreis, der Osterinsel und Indien.
Außer dem vorstehend Genannten waren auch noch verschiedene Stadtlandschaften und Einzelmotive, unter anderem der Untergang der Titanic und Start der Saturn-Mondrakete aus diesen unglaublich variablen Legosystem hergestellt worden.
Nach dem Ende der Führung ging die Gruppe nach einem kurzen Fußmarsch durch den immer noch auf den Wegen liegenden Schneematsch in ein italienisches Restaurant um bei einem guten Mittagessen den Tag in Hildesheim ausklingen zu lassen.


Patenterteilung an Godtfred Kirk Christiansen
Patentzeichnung

Hemiunu -Wesir des Pharaons Cheops
Maya-Tempel in Yukatan-Mexiko

Grabstätte
Pharao auf dem Thron


Römischer Landsitz
Wachturm am Limes

Mittelalterliche Fantasieburg
St.Michael Klosterkirche-Hildesheim

Osterinsel - Aufstellung der Moais-Skulpturen
Das berühmte indische Grabmal Taj Malhal

Unsere Gruppe mit Lego ®-Maskottchen
Das Museum aus Lego ®-Steinen













Kajakepedition in der grönländischen Diskobucht

Bilder- und Videovortrag von Ines und Benno Glock

(Fotos: Benno Glock, Text: H. Neumann)

Ines und Benno Glock waren mit 3 Freunden 3 Wochen lang in der Diskobucht unterwegs und zogen uns mit ihren Bildern und kurzen Videofilmen in iheren Bann. 20 Zuhörer lauschen gebannt und ausdauernt ihren Erzählungen. Bevor das Abenteuer jedoch richtig losgehen konnte, mußten im Vorfeld noch einige logistische Herausforderungen gemeister werden. Die gesammte Ausrüstung wurde vorab mit dem Schiff von Hirtshals nach Ilulissat geschickt, bevor die Gruppe mit dem Flugzeug von Kopenhagen aus nachfolgen konnte.
In Ilulissat verstaute man dann die Ausrüstung bis in die kleinsten Winkel der seetüchtigen Kajaks.
Bei gutem Wetter und ruhiger See ging es durch die Fjorde der Westküste über Rodebay nordwärts bis sie von einer Eisbarriere an der Weiterfahrt gehindert wurden und nach Qeqertag ausweichen mussten. Um Arve-prinsens Ejland herum, an Ritenbek vorbei, nahm die Expetition wieder Kurs nach Ilulissat.













"Unter dem Sande-Das Versprechen der Freiheit"

Originaltitel: "Under sandet" Dänisches Filmdrama

(Text H. Neumann)

Der 2.Weldkrieg ist zu Ende. Die deutsche Wehrmacht hatte hundettausende von Landminen im Sand der Westküste Jüdlands zur Abwehr einer Invasion durch die Alliierten vergraben. Nun sollen junge deutsche Kriegsgefangene, fast noch halbe Kinder, entgegen der Genfer Konvention die Minen wieder räumen.
Der Hass des des dänischen Feldwebels Rasmussen ist groß. Gleich am Anfang des Films prügelte er auf einige Kriegsgefangene ein. Er soll mit 10 der jungen Gefangenen einen Strandabschnitt von Minen säubern. Die Jungen erhalten eine kurze Einweisung für das Entschärfen. Schon dabei kommt einer von ihnen schon beim Üben ums Leben. Rasmussen ist unerbitterlich, verspricht aber nach getaner Räumung ihres Abschnittes die Rückkehr in die Heimat.
Die Gruppe wird im Stall eines Bauernhofes untergebracht, erhält aber nichts zum Essen. Vor lauter Hunger essen sie unbewusst mit Rattengift verseuchtes Tierfutter und erkranken schwer. Der Feldwebel zeigt zum ersten Mal Mitgefühl und lässt die Erkrankten Salzwasser trinken damit sie sich erbrechen und überleben. Er stiehlt auch eine Kiste Brot für sie um sie für ihre Aufgabe bei Kräften zu halten.
In ener Reihe auf dem Bauch liegend stochern sie mit Stäben im Sand um die Minen zu finden und zu entschärfen. Das geht aber nicht immer gut. Einem werden beide Hände abgerissen, er stirbt später im Lazarett, ein anderer kommt bei der Entschärfung einer besonders präparierten Mine um Leben.
Rasmussen gestattet der Gruppe immer mehr Freiheiten. Sie können schwimmen gehen, Fußball spielen und er verteidigt sie sogar vor seinem Vorgesetzen.
Als jedoch sein geliebter Hund durch eine Mine ums Leben kommt bricht der alte Hass wieder auf. Er lässt alle in Reihe durch den geräumten Abschnitt gehen um sicherzustellen, das keine Minen übersehen wurden.
Eines Tage spielt die kleine Tochter der Bäuerin im Minenfeld. Ernst, dessen Zwillingsbruder Werner bei Entscherfen der Spezialmine ums Leben kam rettet das Mädchen, läuf dann aber weiter ins Minen feld und begeht aus Trauer um seinen Bruder Selbstmord.
Beim aufladen der geräumten Minen auf einen Lastwagen ereignet sich eine Explosion, bei der es weitere Opfer gibt. Nur vier von Rasmussens Minenräumkomando überleben. Diese sollen nun weiterhin zum Räumen eingesetzt werden. Doch der Feldwebel hält sich an sein Versprechen, bringt sie an die deutsche Grenze und lässt die Jungen laufen.












Sankt Hans Feier

In der Harzklubhütte Astfeld

(Text und Fotos: H. Neumann)


Leider hat es der Wettergott mit uns nicht gut gemeint.Es regnete und so mußten wir die Feier in die Hütte verlegen, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch getan hat. Wie man auf den Fotos erkennen kann, haben viele Mitglieder reichlich verschiedene Salate und Kuchen gespendet.
So wurde es doch wieder ein "hüggeliger" Abend bei gutem Essen und Gesang. Die gute Laune konnte auch nicht vom schlechten Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Rußland getrübt werden. Nur das obligatorische St.Hans Feuer, in diesem Fall die Fackeln, konnten nicht entzündet werden.
Den vielen Helfern bei der Vorbereitung und Durchführung ein herzliches Dankschön. Mange tak.























"Donaufahrt"

Stephan Schäfer list aus H.C. Andersen´s Reisebeschreibungen

(Text und Fotos: H. Neumann)


Schon 2016 beehrte uns Stephan Schäfer vom Kölner Künstler-Sekretariat mit seiner Lesung über Andersens "Harzreise".
Was vielen nicht bekannt war ist Andersens Reise in den Jahren 1840/1841 welche ihn über Italien und Griechenland bis nach Konstantinopel und zurück über das Schwarze Meer an die Donau führte. Hier setzt nun die Vorlesung von Herrn Schäfer an:

In Cernavoda (Rumänien) bestieg er ein Schiff der österreichischen Donaudampfschifffahrsgesellschaft um seine Reise donauaufwärts bis nach Wien fortzusetzen.
Er berichtete vom Leben, Zuständen und den vielen Volksgruppen, welche sich an Bord befanden. (Rumänien, Bulgarien, Serbien und Ungarn gehörten damals noch zum Osmanischen Reich).
Zu dieser Zeit grassierte noch in einigen Teilen das Balkans ein Pestepedemie und so war man Fremden wie ihm gegenüber mißtrauisch, wenn er mal von Bord ging um sich die eine oder andere Stadt anzusehen.
In Orsova mussten die Passagiere deshalb auch noch für 10 Tage in Quarantäne, bevor sie weiterreisen durften. Vor Orsova, am "Eisernen Tor" ging die Reise auf Pferdekarren an Land weiter, während das Schiff an Seilen durch die damals noch vorhandenen Stromschnellen gezogen wurden.
Andersen beschrieb die Landschaften rechts und links der Donau, verglich manche mit seiner Heimat Dänemark, traf Paschas, Händler, Zigeuner und Schweinehirten bevor er Serbien und Ungarn passierend wohlbehalten Wien erreichte.

Mehr über den Vortragenden Stephan Schäfer im Internet unter www.lesen-ist-reisen.de 















H.C. Andersen: "Poet mit Feder und Schere"

Kunsthalle Bremen

(Text und Fotos: H. Neumann)


Eine ganz besondere Seite von H.C. Andersen künstlerischem Schaffen konnen wir in der Kunsthalle Bremen bewundern. Erst am Vortage eröffnete Prinzessin Benedikte zu Dänemark die Ausstellung und wir waren die ersten Besucher. Der Kurator persönlich führte uns durch die Räume und erklärte die einzelnen Ausstellungsstücke, welche unter anderen vom Museum Odense und der Königlichen Bibliothek Kopenhagen als Leihgaben zur Verfügung gestellt waren.
Andersen schuf auf seinen Reisen zahlreiche Bleistiftskizzen, von denen nur wenige erhalten blieben genauso wie von seinen auf über 1000 geschätzen Scherenschnitten.
Er hatte immer eine Schere bei sich und bei seinen Einladungen fertigte er während seinen Erzählungen fantasievolle Scherenschnitte an, um sie dann an die Gastgeber zu verschenken. Vieles ist verloren gegangen. Doch zum Glück blieb auch einiges erhalten.
Selbst Andy Warhol war von den Scherenschnitten fasziniert und schuf etliche Siebdrucke in der ihm eigenen Art an. So sind auch ein Porträt Andersens und drei seiner Scherenschnitte in der Ausstellung present.
Die Exponate waren übrigens in abgedunkelten Räumen ausgestellt da sie, wie wir während der Führung erfuhren, sehr empfindlich gegenüber Tageslicht sind.
Nach der Führung war noch genügend Zeit für einen Bummel durch Bremens Altstadt bevor wir wieder die Heimreise antreten mussten.
















Martinsgans-Essen

(Text und Fotos: H. Neumann)

Es war eine gute Idee von Martin Hertz und seinem Team das mittlerweile schon traditonelle Mortengås-Essen auf einen Sonntagmittag zu legen. Die Beteiligung war mit über 40 Mitgliedern und Gästen die bisher höchste an dieser Art Veranstaltung. Zum Glück hatte das ausgewählte Restaurant "Burghagen" in Wolfshagen genügend Plätze um uns alle aufzunehmen.
Auch von den vorbereiteten Gänsekeulen und Brüsten samt den entsprechenden Beilagen war reichlich vorhanden, sodass niemand zu kurz kam.
Wie immer saß man nach dem Essen noch lange, wie man im dänischen sagt, hyggelig sammen.
















Weihnachtsfeier

(Text und Fotos: H. Neumann)

Nachdem im letzten Jahr die Weihnachtsfeier im Schwicheldt-Haus in Goslar stattfand, kehrte die DDG wieder in die Schmiede des Bergwerksmuseum Rammelsberg zurück. Das Org.Team hatte die Schmiede festlich geschmückt und die Texte der deutschen und dänischen Weihnachtslieder auf den Tischen ausgelegt. So konnten die Anwesenden unter Begleitung des Posaunenquartett der Familie Hahn fleißig mitsingen. Bei Kaffee bzw.Tee sprach man dem wieder reichlich gespendeten Kuchenbüffet und dem obligatorischem Gløgg zu.
Den Organisatoren der Feier und den Kuchenspendern sei Dank gesagt.
Die Deutsch-Dänische Gesellschaft wünscht allen Mitgliedern ein frohes Weihnachtsfest bzw. ein God jul.