Veranstaltungen 2017
13. Januar 2017
Gemütliches Zusammensein - Gäste sind willkommen

10. Februar 2017
Neuwahlen des Vorstandes und des Beirates

18. März 2017
19. April 2017

19. April 2017
Als Oldenburg noch dänisch war

24. Juni 2017
In der Astfelder Harzklub Hütte
02.September 2017
Mit der Dänin Lone Vogel
13.Oktober 2017
11. November 2017
10. December 2017


Rezepte











Klönabend
Vi mødes at snakke sammen

(Text und Fotos H. Neumann)

Das diesjährige Klönschnacktreffen fand in der Gaststätte am historischen Maltermeisterturm oberhalb der Stadt Goslar statt. Der Turm wurde als Wachturm im 14. Jh. auf einer Schlackehalde des Erzbergwerks Rammelsberg erbaut und war Teil des äußeren Schutzringes um Goslar. Er wurde jedoch erst 1548 urkundlich erwähnt und gilt als ältestes noch erhaltene Bauerk des Erzbergwerkes. In seinem Turm erklang die Glocke zum Schichtbeginn der Bergleute. Ab Mitte des 18.Jhd. war er Wohnsitz des Maltermeisters. Er verwaltete das Holz, welches zum "Feuersetzen" im Bergwerk benötigt wurde. Das Raummaß "Malter" entspricht ca. 2 Raummetern (2 m³). Beim "Feuersetzen" wurde das Holz in den Stollen vor Ort aufgeschichtet und in Brand gesetzt. Durch die Hitze entstanden Risse im Gestein und erleichterten so den Abbau des Erzes. Jährlich wurden ca. 6000 Malter (ca. 12000 m³) dafür verbraucht.

Maltermeisterturm im 18. Jh.
Maltermeisterturm heute


Eingang zur Gaststätte "1548"
Erzbrocken aus dem Rammelsberg


Leider haben auf Grund des Wintereinbruches mit starkem Schneefall nur 15 Mitglieder den Weg hinauf zum Maltermeisterturm gefunden. Das tat aber dem gemütlichen Abend bei gutem Essen und Gesprächen mit Blick auf das erleuchtete Goslar keinen Abbruch.


























Jahreshauptversammlung
mit
Neuwahlen des Vorstandes und des Beirates

(Text: U. Langnickel, Foto: Dr. M. Heuer)

Auf der JHV haben Martin Hertz und Uwe Lanknickel das Jahr 2016 noch einmal vorbeiziehen lassen. Es war bunt und abwechslungsreich: Klönschnack auf der Steinbergalm, Filmvorführung in Bad Harzburg, Kunst-ausstellungen in Wolfsburg und Bremen, St.Hans Feier in Astfeld, H.C.Andersens Reiseerzählung, ein Film über Gesichter aus Dänemark, Besichtigung der Glasmanufaktur in Derenburg mit anschließendem Martinsgansessen in Drübeck und als Abschluß die Weihnachtsfeier im Rammelsberg.
Uwe dankte dem Vorstand und Beirat für die Durchführung und insbesondere den Mitgliedern für die Teil-nahme an den Veranstaltungen.
Flott ging es bei den Wahlen zu, fast alle wurden in ihren "Ämtern" bestätigt. Lediglich 2 Änderungen: Horst Neumann und Brunhild Netwig-Feil haben die Plätze getauscht und Ulrich Alpers ist als 2. Kassenprüfer neu dabei.

Vorstand : Uwe Langnickel 1.Vorsitzender, Martin Hertz 2.Vorsitzender, Rolf Famme Kassenwart/Schatzmeister, Horst Neumann Schriftführer

Beirat : Monika Domse, Elisabeth Oesterheld, Brunhild Nentwig-Feil, Horst Domse, Jan Fischer.

Kassenprüfer : Gabriele Heuer, Ulrich Alpers.

Zum Schluß seiner Zusammenfassung der JHV erinnerte Uwe an Ulla Neumann, die im letzten Jahr verstorben ist.
Ulla trat mit Ihrem Mann am 27.10.1992 in die Deutsch-Dänische-Gesellschaft Harz ein. In den fast 25 Jahren Ihrer Mitgliedschaft hat sie sich mit Freude und Engagement für unsere Gesellschaft eingesetzt und ist damit ein Vorbild für uns alle. Wir danken Ihr hierfür herzlich und behalten Sie gern in Erinnerung.




Die Mitglieder im Vorstand und Beirat

Von links:
Beirätin Elisabeth Oesterheld
Beirat Horst Domse
Kassenwart Rolf Famme
Beirätin Brunhild Nentwig-Feil
2.Vorsitzender Martin Hertz
1.Vorsitzender Uwe Langnickel
Beirat Jan Fischer
Beirätin Monika Domse

Es fehlt: Schriftführer Horst Neumann























Führung durch das Schlossmuseum Braunschweig

(Text: M. Hertz, Fotos: T. Neumann, Dr. M. Heuer)

Eigendlich war eine Stadtführung durch Braunschweig geplant gewesen, diese fiel jedoch auf Grund von Kommunikatiosproblemen mit der Stadtführerin aus. So beschlossen die angereisten DDG-Mitglieder an einer Führung durch das Museum des Braunschweiger Schlosses teilzunehmen.
Im Rahmen der Führung erfuhren wir zunächst Wissenswertes über die Geschichte des Schlosses. Das im spätklassizistischen Stil 1841 vollendete, im 2. Weltkrieg beschädigte, 1960 abgerissene und von 2005 bis 2007 wieder aufgegebaute Schloss diente u.a. für den Bau des Buckinghampalastes in London als Vorbild.
Besonders beeindruckend war dann die Besichtigung der rekonstruierten repräsaentativen Räume der ehemaligen Welfenresidenz, die mit originalen Möbeln und Kunstwerken eingerichtet sind : Musikzimmer, Arbeitszimmer, Audienzzimmer, und Thronsaal.
Nach der Führung ließen wir den Nachmittag in einem gemütlichen Cafe beim Theater ausklingen.

Führung durch die Räume
Musikzimmer

Arbeitszimmer
Audienzzimmer

Thronsaal
Herzog Karl Wilhelm Ferdinand















Besuch des Bergwerksmuseum Rammelsberg in Goslar

(Text : H. Neumann, Fotos H. und T. Neumann)

Dieser Ausflug der DDG-Mitglieder führte diesmal ins innere des Rammelsberg. Unser Vorsitzender Uwe Langnickel und Henrik Grüger, beide zünftig bekleidet, da ja beide mit dem Rammelsbergwerk beruflich zu tun haben, bzw. hatten, übernahmen die Führung.


Beim Eintritt auf das Gelände des Bergwerksmuseums fallen besonders die Hangaufbereitungsanlage mit dem 1938 fertiggestellten Fördergerüstes auf.



Nach der Begrüßung durch Uwe und Erklärung der ehemaligen Waschkaue und Erhalt der Schutzheme begaben wir uns zu der schon wartenden Grubenbahn welche uns "vor Ort" bringen sollte.

In der engen Kabine war es stockdunkel. (Die Dunkelheit wurde nur durch das Blitzlicht der Kamera erhellt). So fuhren wir ca. 500 m im sogenannten Hängebankstollen bis zum ca. 100 Jahre alten Richtschacht in den Berg hinein.

Dort erwartete uns schon Uwe um uns die Funktion des senkrech nach unten führenden Schachtes zu erlären. Dieser Schacht ist ein Blindschacht, welcher keine Übertageöffnung hat. Über diesem Schacht steht die Fördereinrichtung aus den 40 zigern Jahren, an welche die mit Erz gefüllten Wagen angehängt (daher der Name Hängebank) und aus dem senkrechten Schacht nach oben gezogen wurden. Im Stollen selber stehen in ausgearbeiteten Buchten diverse Geräte und Einrichtungen aus der Geschichte des Bergwerkes,welche von Uwe im Detail erklärt wurden

Uwe führte uns vor, wie mittels einem langen Druckluftbohrer per Hand die Bohrlöcher für die Sprengladungen gesetzt wurden. Das war schon eine enorme Erleichterung gegenüber dem früherem Abbau mittels Hammer und Schlegels (Meißel) bei Kienspan- bzw. Öllampenlicht. Auch das "Feuersetzen" war eine Methode um den Fels brüchig zu machen. (s. Bericht "Klönabend")

Die Bohrungen wurden in einer bestimmten Reihenfolge angebracht, die Zündung der Sprengladungen geschah zeitlich und örtlich versetzt um einen gleichmäßigen Ausbruch zu erhalten. In die geschützte "Frühstücksbucht" setzte man sich dann zur wohlverdienten Pause.

 
Später ersetzte man das schwere Bohren mit der Hand durch auf  Lafetten gesetzte, ebenfalls mit Druckluft betriebene Bohrgeräte, welche die Bohrstangen ins Gestein trieben. Nach dem Ausbruch wurden die mit dem erzhaltigen Gestein gefüllten Förderwagen (Hunte) mit der über dem Blindschacht installierten Aufzugseinrichtung hoch gezogen und durch den Hängebankstollen übertage zum Schrägaufzug gebracht.

Wo ab 1936, bis zur Abtäufung des neuen Schachtes und des Fördergerüstes 1938, die Erzförderwagen zur Aufbereitungsanlage hoch transportiert wurden, fuhr nun unsere Gruppe, begleitet von Henrik, ca. 100 m nach oben. Nach 1938 diente der Schrägaufzug nur noch dem Materialtransport.

In der obersten Ebene der Aufbereitungsanlage angekommen erklärte Henrik Funktion der Ankage. Die  mit Erzgestein gefüllten Wagen wurden mittels des Fördergerüstes aus dem Schacht hochgezogen und das Material über eine Vorrichtung in die Bunker abgekippt.Von dort wurde es in  Brechern in mehreren Stufen sehr fein zerkleinert. In der letzten Stufe, der Flotation, schwemmte man das nun fast staubförmige Material in Wasser auf. Dabei trennte sich das "taube" Gestein vom Erz.  Das schwerere Erz sank auf den Boden und wurde dann zur Verhüttung  nach Oker transportiert..

Mit Blick auf die Aufbereitungsanlage von oben stiegen wir wieder in den Schrägaufzug, fuhren nach unten und beendeten den Ausflug in die Vergangenheit des Bergwerks bei Kaffee und Kuchen.
Im letzen Bild ist ein vom Bildhauer Christoph Wilmsen-Wiegmann bearbeiteter Erzbrocken mit einem Handabdruck zu
sehen, als Metapher für die Arbeit der Bergleute.





















Fahrt nach Oldenburg

"Als Oldenburg noch dänisch war"

(Text und Fotos: H. Neumann)



Oldenburg in Niedersachsen soll mal 106 Jahre lang dänisch gewesen sein? Kaum zu glauben. Um das zu ergründen fuhr ein kleine Gruppe DDG-Mitglieder dort hin um sich davon zu überzeugen. Der bewanderte Stadtführer erzählte wie es dazu kam.
Die Geschichte ist recht verworen. Sie begann damit das Christian IV, Graf von Oldenburg 1448 zum dänischen König Christian I. gewählt wurde. Wie kam es dazu?
Mit Christoph III. von Dänemark starb die männliche Thronfolgerline aus.Der dänische Reichsrat trug Adolf von Holstein die Nachfolge an. Dieser lehnte jedoch ab, weil er keine Nachkommen hatte und empfahl seinen Neffen Christian , welcher daraufhin zum dänischen König gewählt wurde. Als dieser verzichtete er auf die Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst. Diese übernahm sein jüngeren Bruder Gerd der Mutige. Wenige Jahre später wurde Christian I. in Personalunion auch noch König von Norwegen und Schweden. Zudem 1460 Herzog von Schleswig und Graf von Holstein.
Dem Bruder Gerd folgte 1500 sein Sohn Johann V. Ab 1526 übernahmen Johann VI. und seine Brüder Christoph und Anton I. gemeinsam die Grafschaft Oldenburg. Johann VI. wurde hinausgedrängt und nach dem Tode von Christoph 1566  regierte Anton I.  allein. Ihm folgte sein Sohn Anton Günther.Seine Regierungszeit währte 60 Jahre. Durch geschicktes Verhandeln mit dem Feldherrn Graf Tilly bewahrte er Oldenburg vor der Zerstörung im 30 jährigen Krieg. Da Anton Günther keine ehelichen Nachkommen hatte, ging die Grafschaft 1667 an den nächsten männlichen Verwandten. Und das war Frederik III. von Dänemark.
Die Verwaltung oblag nun der "Deutschen Kanzlei" in Kopenhagen. Statthalter wurde Anton Günthers unehelicher Sohn Anton I. von
Aldenburg.
Nach dem Ländertausch 1773 im Hause Gottorf, gingen die Besitzungen in Holstein an die ältere Gottorfer Line und somit an Dänemark, Oldenburg und Delmenhorst an die jüngere Linie des Hauses Gottorf. (Vertrag von Zarkoje Selo,auch Zarin Katharina II. war mit im Spiel). 1774 wurde die Grafschaft durch Kaiser Josef II. in den Reichsfürstenstand erhoben und damit zum Herzogtum Oldenburg.
Erster Herzog von Oldenburg wurde Friedrich August von Schleswig-Holstein-Gottorf. Ihm folgte Großherzog Peter Friedrich Ludwig, dessen Standbild auf dem Marktplatz zu sehen ist.
Nach einem ausgiebigen Mittagessen fand noch ein Bummel durch die Altstadt statt, bevor man die Heimfahrt mit den neuen Erkenntnissen und Eindrücken antrat.

Anton Günther-Letzter Graf von Oldenburg
Friedrich August-Erster Herzog von Oldenburg
Büsten in der Lambertikirche

Anton Günther
Sophie, Gemahlin von Anton Günther

Grabplatten in der Lambertikirche


Lambertikirche
Vor ihren mehrmaligen Umbauten,
zuletzt auf Anregung von Großherzog Peter FriedrichLudwig
Großherzog Peter Friedrich Ludwig
Ziehsohn der Zarin Katharina der Großen und unter anderem Erbauer diverser klassizistischer Gebäude und Gründer der ältesten noch bestehenden Sparkasse.


Lambertikirche - Von außen in neugotischem Stil, innen überraschend mit einer neuklassizistischer Rotunde

Im rechten Bild die Darstellung der ehemaligen Wasserburg aus 15. Jhd. Daneben der unter Graf Anton im 17.Jhd. begonnende Neubau des Schlosses, mit Erweiterungen im 18. und 19.Jhd.

In der Rotunde der LambertikircheRathaus
Das Oldenburger Wappen
Die zwei roten Streifen auf gelben Grund sind auch heute noch im Wappen des dänischen Königshauses enthalten

Ehemals Pulverturm, heute Stadtmuseum
Einziges noch erhaltenes Bauwerk der Stadtbefestigung
Rathaus






















Sankt Hans Feier

In der Astfelder Harzklubhütte

(Text: H. Neumann, Fotos: Von verschiedenen Teilnehmern)

Wie schon in den vergangenen zwei Jahren hat der Harzklub, Zweigverein Astfeld, seine Hütte für unsere Sankt-Hans Feier zur Verfügung gestellt. Trotz der Regengefahr, es nieselte am Anfang ein wenig und man wollte schon in der Hütte Platz nehmen, setzte sich die Gesellschaft dann doch nach draußen, um dort in "en hyggelige" Runde zu feiern. Henrik stand wie immer am Grill und bereitete Steaks und Bratwürste zu. Nachdem der gröbste Hunger und Durst gestillt waren, verteilte Uwe die Texte für einige Lieder, welche dann auf deutsch und dänisch gesungen wurden. Das klappte im Gegensatz zu letzten Jahr auch überraschend gut. Es wurde sogar ein bisschen geschunkelt. Bei angeregten Gesprächen bis in die anbrechende Nacht verging die Zeit viel zu schnell.
"Hjertelige tak" dem Vorstand und Beirat, sowie den Helfer(innen) und Spender(innen) des Salat-und Kuchenbuffet für die Ausrichtung des Festes.








 























Stadtführung in Braunschweig

Mit der Dänin Lone Vogel

(Text: H. Neumann, Fotos: H.Langnickel, Th.Neumann, H.Neumann)


Die ausgebildete Stadtführerin Lone Vogel erwartete uns schon im Eingangsbereich des Altstadt-Rathauses. Um das historische Brunnenbecken versammelt lauschten die Anwesenden den einführenden Worten von Lone. Das Altstadt-Rathaus ist eines der ältesten erhaltenen Ratshäusern Deutschlands. Teile davon sind noch aus der Mitte des 13.Jhdt. An der Fasade sieht man die Standbilder verschiedener ottonischer und welfischer Kaiser, Könige und Herzöge. Das besondere daran ist das sie mit ihren Frauen dargestellt werden.
Unter anderem Heinrich den Löwen mit Mathilde von England und - auch als Bezug zu Dänemark- sein Sohn Wilhelm von Lüneburg mit seiner Frau Helene von Dänemark, der jüngsten Tochter von Waldemar I., dem Großen (s. Foto). Helene von Dänemark wird auch als die Stammmutter aller späteren Welfen angesehen.
Im Eingangsbereich ist ein Stadtmodel zu sehen, welches Braunschweig um 1671 darstellt. Als Kontrast dazu ein Luftbild von Braunschweig in heutiger Zeit.
Nach der Überqueren des Altstadt-Marktes fällt besonders die Ostfasade des sogenannten Gewandhauses im Renaissancestil ins Auge. Ehemals Mitte des 13. Jhdt. erbaut, war es Sitz der Gewandschneider. Heute Sitz der Industrie- und Handelskammer Braunschweig. Der erste Umbau erfolgte um 1590. Im 2. Weltkrieg vollkommen zerstört wurde es als Rekonstruktion wieder aufgebaut.Weiter ging es durch die Innenstadt mit ihren noch teilweise erhaltenen Häusern aus der Gründerzeit zum Burgplatz.


Dort steht, eingerahmt vom Dom, der Burg Dankwarderode und alten Fachwerkhäusern, das bronzene Standbild eines Löwen (das Original steht im Museum), welchen Heinrich der Löwe von seiner Pilgerfahrt ins heilige Land mitgebracht haben soll.
Leider war der Löwe vom Gerüstbau einer Theaterveranstaltung fast verdeckt. (Archivbild)
Der Dom, erbaut etwa 1173-1226, beherbergt die Gräber Heinrich des Löwen und seiner Frau Mathilde. An einer kleinen Eingangspforte sind tiefe Riefen im Sandstein zu sehen. Der Sage nach sollen es die Kratzspuren des Löwen sein, der zu seinem toten Herrn hinein wollte.
Die um 1134 erstmals erwähnte, neben dem Dom liegende Burg Dankwarderode, ursprüngliche Residens H.d.Löwens, verfiel  im Laufe der Jahrhunderte  und wurde erst Ende des 19. Jhdt. auf dem Grundriß der alten Gebäude als Rekonstruktion in ihrer heutigen Form wieder aufgebaut.
Gegenüber vom Dom stehen, wie schon erwähnt, alte Fachwerkhäuser, deren Fassaden über und über mit fantasievollem bildlichen Schnitzwerk versehenen sind. Heute sind sie die Gildehäuser der Handwerkskammer.
Nach diesem Ausflug in die Vergangenheit war das "Neue Rathaus" der Stadt das nächste Ziel. Aber so neu ist es nun auch wieder nicht, denn es wurde schon Ende des 19. Jhdt. im neugotischen Stil erbaut. Der Rathausturm, ausgeführt nach dem Vorbild der Stadttürme in Flandern, ist frei zugänglich. Die über dem Haupteingang liegenden Fenster werden von Figuren umrahmt, welche die in Braunschweig beheimateten Bereiche Wissenschaft, Handwerk, Kunst und Handel darstellen sollen.
 
Nach einem kurzen Spaziergang, vorbei am Schloss (auch eine Rekonstruktion des im 2. Weltkrieg stark zerstörten Schlosses) und dem Einkaufszentrum "Schloßarkaden", erreichte die Gruppe wie geplant ein in der Nähe des Staatstheaters liegendes Café um den Tag mit leckerem Kuchen ausklingen zu lassen.













Besichtigung der Firma Innowo Print

In Ilsenburg

(Text: H. Neumann, Fotos: H.Neumann, Innowa Print)

Alle waren gespannt, was sich hinter der Bezeichnung INNOWO verbirgt, mussten wir doch schon im Vorfeld eine Besucher-anweisung mit Hygiene-und Sicherheitsbestimmungen zur Kenntnis nehmen und unterschreiben. Im Besucherzimmer wurden wir  von Herrn Albert Steffen (Vorstand) willkommen geheißen, welcher uns über die Entstehung und die Erzeugnisse der Firma berichtete.


Gegründet 2007 von den Dänen Carsten Pedersen, Lars Christiansen und der dänischen Firma Fibertex Personal Care A/S zum Zeck mittels eines patentiertes Verfahrens Vliese ( engl. Nonwoven) direkt mit Bilder und Muster mit hautverträglichen Farben zu bedrucken. Dabei können bis zu 8 verschiedene Faben zum Einsatz kommen. Kunden sind div. Hersteller von Hygieneartikel wie z.B. Windeln, Binden und Inkontinensartikel aus dem In-und Ausland.
Kein Wunder also, das höchste Sauberkeit von den Mitarbeitern und Produktionsmitteln gefordert wird. Ebenso von uns Besuchern. So mussten wir also vor dem Betreten der Werkshallen einen Schutzanzug und Haarkappe anziehen.


Die Firma ist so erfolgreich, das  schon 2015 eine 3. Produktionslinie gebaut werden musste. Das Unternehmen beschäftigt z.Z. 120 Mitarbeiter. Um die weltweite Nachfrage zu bewältigen ist mittlerweile eine Produktionsstätte in Malaysia errichtet worden und in kürze wird eine weitere in den USA fertig gestellt sein.
Die Firmengründer Pedersen und Christiansen haben sich inzwischen anderen Tätigkeiten zugewand und seit 2014 gehört Innowo Print zu 100% zu Fibertex Personal Care.
Fibertex fertigt auch die Vliesstoffbahnen aus 10 - 35 Mikrometern (0,01-0,035 mm) dünnen Fasern, welche aus biologisch abbaubarem Kunststoff  hergestellt werden.


Diese Stoffbahnen werden in großen Rollen, ähnlich wie beim Papierdruck geliefert, auch so in die Maschinen eingebracht und mit bis zu 600 m/min mit den vom Kunden vorgegebenen Motiven, je nach Wunsch, sowohl auf der Außenseite als auch auf der Innenseite bedruckt.  Zusätzlich besteht auch noch die Möglichkeit duft- und feuchtigkeitsaufsaugende Stoffe aufzubringen. Danach werden die Rollen in die dem Produkt entsprechende Breite zerteilt, verpackt und zum Versand gebracht. Jedoch nicht ohne vorher von der Qualitätskontrolle eingehend geprüft worden zu sein.
Die Besichtigung endete wie begonnen im Besucherzimmer, wo wir mit reichlich Kaffee und Kuchen bewirtet und die während des Rundganges aufgekommenden Fragen von den Innowo Print Mitarbeitern kompetent beantwortet wurden.
Die Deutsch-Dänische Gesellschaft bedankt sich für die herzliche Aufnahme beim gesamten Team. Mange tak!


















Martinsgans-Essen

(Text und Fotos: H. Neumann)

Das Martinsgans-Essen fand diesmal bei den "Flachländern" in Wolfenbüttel statt, um den Mitgliedern aus dem Raum Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel die Anreise in den Harz zu ersparen. Das hat aber die Mitglieder vom Harzrand und sogar vom Oberharz, wo schon Schnee gefallen war, nicht abgehalten dabei zu sein.
Sie alle sollten nicht enttäuscht werden, denn das Essen war vorzüglich. Gänse satt, 5 Gänse für 20 Personen! Dazu die traditionellen Beilagen nach dänischer Art: Braune Soße, Rotkohl, Preiselbeerkompott, Kartoffelklöße und Kroketten. Außerdem standen je nach Wunsch und Appetit noch Vorsuppe und Nachtisch zur Auswahl.
Wer kein Gänseessen gewählt hatte oder nicht mochte konnte sich aus der reichhaltigen Speisekarte etwas aussuchen.

Dank unseren Mitgliedern Ingrid Breuer und Martin Hertz, welche für die Organisation und die Auswahl des Restau-rants sorgten, haben wir wieder einmal einen schönen hyggelige Abend miteinander verbracht.


















Weihnachtsfeier

(Text: M. Hertz, Foto: H. Langnickel )

Unsere Weihnachtsfeier am Nachmittag des 2. Advent fand diesmal im gemütlichen Jagdzimmer des Schwiecheldt-hauses in Goslar statt.
Beim Schwiecheldthaus handelt es sich um einen Gebäudekomplex aus dem 16. und 17. Jahrhundert, der damals von der Adelsfamilie von Schwiecheldt bewohnt wurde. Heute ist das Haus Seniorenresidenz und Hotel.
Mit über 30 Teilnehmern war die Veranstaltung wieder gut besucht. Kaffee, Kuchen und Gløgg wurden allerdings diesmal nicht von uns, sondern vom Hotel bereitgestellt, wofür wir auch einen Kostenbeitrag zahlen mussten. Unter der Führung von Familie Hahn sangen wir im Laufe dieses gemütlichen Nachmittags immer wieder deutsche und dänische Weihnachtslieder.




Die Deutsch -Dänische Gesellschaft wünscht allen Mitgliedern und Lesern dieser Homepage
frohe Weinachten und ein gutes neues Jahr.
Glædelig Jul og Godt Nytår.