Veranstaltungen 2016
15. Januar 2016
12. Februar 2016
12. März 2016
15. April 2016
21. Mai 2016

25. Juni 2016

09. September 2016

28. Oktober 2016

11. November 2016

04. Dezember 2016



Rezepte











Klönabend
Vi mødes at snakke sammen

(Text und Fotos H. Neumann)

26 Mitglieder hatten den Weg auf die verschneite Steinbergalm oberhalb von Goslar gefunden. Doch bevor man in der gemütlichen Almgaststätte Platz nehmen konnte, mussten noch einige Meter vom Parkplatz zu Fuss durch den Schnee zurückgelegt werden. Bei mehr oder weniger gehaltvollen Getränken sowie den angebotenen bayerischen Spezialitäten kamen die Anwesenden schnell ins klönen, bzw. wie es auf dänisch heißt, ins sludre, bevor es nach einigen Stunden wieder durch die frostige Nacht nach Hause ging.















Jahreshauptversammlung

Protokoll
Erstellt von Brunhild Nentwig-Feil

Anwesend:
27 Mitglieder, als Gast Gerhard Küster aus Vienenburg, der am Schluß der Versammlung als neues Miglied aufgenommen wurde.

1. Begrüßung durch Uwe Langnickel
2. Tagesordnung: Beschlußfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung, erteilt.
3. Bericht des Vorstands: Uwe Langnickel und Martin Hertz berichteten über die Veranstaltungen des vergangenen     Jahres.
4. Bericht des Kassenwarts.
5. Bericht der Kassenprüfer: Ohne Beanstandung. Einstimmige Entlastung des Kassenwartes. Eine Enthaltung.
6. Entlastung des Vorstandes und Beirates. 23 dafür, 4 Enthaltungen.
7. Jahresprogramm (geplant).

1. Halbjahr 2016:

12. März:
Fahrt nach Wolfsburg mit eigenen Pkw´s zur Ausstellung von Jeppe Hein. Treffen auf dem Parkplatz am Osterfeld zwecks Auslastung der Pkw´s.
April:
Besichtigung der dänischen Firma Jensen (Hersteller von Geräten für Großwäschereien) in Harsum bei Hildesheim.
Mai:
Eine Idee von Helle Barkowski. Fahrt mit dem Bus nach Bremen zu dem Paula Moderson-Becker Museum um uns die Ausstellung des Malers Per Kirkeby aus Kopenhagen anzusehen.
25. Juni:
St.Hans Fest in der Harzklubhütte in Astfeld. Diesmal als Grillabend. Für die Salate oder Kuchen werden noch Spender gesucht.

Sommerpause Juli bis August.

2. Halbjahr 2016

September:
Stadtführung durch Braunschweig 
(entfällt nach neuester Information, noch kein Ersatzprogamm)
Oktober:
Film aus und über Dänemark.
November:
Gänseessen in der Worthmühle, davor ein Spaziergang mit dem Nachtwächter durch Goslar.
Dezember:
Weihnachtsfeier. Ort muß noch gefunden werden.





















Ausstellung des dänischen Künstlers Jeppe Hein im Kunstmuseum Wolfsburg

(Texte und Fotos H. Neumann)



Einführung in die Ausstellung



Empfang im Foyer
durch die Museumsführerin
Man setzt sich hin, ahnt nichts Böses und wird plötzlich in Rauch eingehüllt

"Doppelte Erleuchtung"
Diese Kugel aus Neonröhren rotiert
und wechselt dabei die Farben
Hier ist Vorsicht geboten.
Je näher man kommt umso größer wurde
die Flamme
Diese Glaskugeln hat Jeppe Hein mit
seiner Atemluft geblasen

In einem igluförmigen Käfig rotiert ein runder Spiegel
Im hintergrund laufen dadurch die Wellen entgegengesetzt
Zwei gegenüber liegende Spiegel
erschaffen ein imaginäres unendlich tiefes Loch nach und nach oben
In diesem Raum mit den vielen Fratzen
war es etwas gruselig. Ein Ausdruck von Jeppe Hein´s Burnout ?

Näherte man sich der Kugel, rollt diese gegen die Wand und zerstört sie.
"Spiegellabyrinth"
Gegenläufig rotierende Zylinder mit unterbrochenen Spiegelwänden.
Auf einem schrägen Fußboden sitzend konnte man sich auf einer rotierenden und dazu noch geknickter Spiegelfläche betrachten

Ein kontinuierlicher, kompakter Wasserstrahl tritt aus einer Wand aus
und verschwindet wieder in der gegenüberliegenden Wand
"Dreieckiger Wasserpavilion"
Nach Überschreitung der im Boden verborgenen Düsen
versperrt ein Wasservorhang den Rückweg

Ein aus Lichterketten bestehender Baldachin hob und senkte sich
mittels einer Seilzug-Konstruktion, angetrieben mit einem simplen Fahrrad.
"Wandernde Bank"
Wer sich auf dieser Bank niederließ kam
in Schräglage da sich die Sitzfläche hin und
her bewegte.
Durch wechselndes Erleuchten der im Vordergrund zu sehenden Neonröhren endsteht der Eindruck eines im Hintergrund torkelnden Würfels.

Eine von den in den Gängen aufgestellten Klangschalen,welche durch in einer darüberliegenden Schiene umlaufenden schwingenden Kugeln zum ertönen gebracht wurden.
Von der Decke hängende mehrfarbig erleuchtete Kugelkonstruktionen.


Mehr Information über die Ausstellung:
Jeppe Hein persönlich im Kunstmuseum Wolfsburg auf YouTube
Rundgang durch die Ausstellung auf YouTube
Bitte anklicken!













"Männer im Wasser"
Eine schwedische Filmkomödie
(Originaltitel: Allt flyter)

(Texte H. Neumann und in gekürzter Form aus Wikipedia)

Der Beginn der Vorführung verzögerte sich leider auf Grund eines technischen Probems. Die Lösung stellte alle Anwesenden auf eine harte Geduldsprobe und trieb den Technikern die Schweißperlen auf die Stirn. Gott sei Dank gelang es nach einer gefühlten Ewigkeit das Bild an die Wand zu werfen. Der Dank geht an Gerhard Küster für seine Beharrlichkeit und an alle für ihre Geduld.
Worüber handelt dieser Film ?
Der schwedische Sportverband hat beschlossen, dass Frauen, Behinderte und talentierte Jugendliche bei der Vergabe von Trainingsplätzen permanente Bevorzugung erhalten.
Dementsprechend verlieren Fredrik und seine Freunde die Trainings-möglichkeit für ihr Hockeyteam. Nach einigen  Demütigungen bei der Suche nach neuen Trainingsmöglichkeiten fällt die Jungesellenabschiedsfeier von Larry in der nahegelegenen Schwimmhalle umso feuchtfröhlicher und wilder aus. Die Männer improvisieren eine Synchronschwimmshow und nehmen diese auf Video auf. Als dieses auf Larrys Hochzeit gespielt wird, ist es der absolute Brüller.
Eine anwesende reiche Frau kommt auf die Idee, die Männer für ihre Party anzuheuern.Und so bereiten sich die Freunde professionell für die Show vor. Leider zu professionell, denn als sie auf dem Society-Event ihre Show vorführen, wirkt alles einstudiert und verfügt über keinerlei Komik, weswegen nicht nur die Gastgeberin, sondern auch die Gruppe plamiert ist.
Frederik erkennt schnell, dass die Vorführung an ihrer Qualität scheiterte und die Gäste nicht bemerkten, wie gut sie waren. Als er seine Freunde davon überzeugen will, die Sportart zu wechseln, erfährt er nur Ablehnung. Echte Männer machen keinen Frauensport.
Mit Hilfe seiner Tochter Sara, die seit Jahren Synchronschwimmerin ist, erfährt er, dass das Sychronschwimmen einst ein Männersport war, der erst seit den 1940er Jahren offiziell von Frauen ausgeführt werden durfte. Und wie es das Schicksal so will, findet bald die erste Weltmeisterschaft seit über 100 Jahren in Berlin statt.
Mit diesem Ziel vor Augen schafft es Fredrik seine Freunde zum Synchronschwimmen zu bewegen und mit Hilfe seiner Tochter erhalten die Männer eine neue Trainerin.
Doch die Freunde erfahren von allen Seiten Ablehnung. Neben der Tatsache, dass ihr Verein nicht vom Sportverband akzeptiert wird und sie nicht offizell trainieren dürfen, erhalten sie selbst von den weiblichen Synchronschwimmern und deren Trainerin allerlei Spott und Häme. Ohne finanzielle Unterstützung lässt es sich auch schwer nach Berlin fahren. Trotz einiger Bedenken lassen sie sich deshalb von der schwul-lesbischen Pride-Vereinigung unterstützen.
Kurz vor der Reise nach Berlin erfährt Fredrik, dass lediglich acht Teilnehmer am Wettkampf teilnehmen dürfen. Er muss sich entscheiden einen aus der Formation auf die Ersatzbank zu setzen. Doch neben der Problematik, dass die Nummern immer mit neun Teilnehmern erprobt wurde, weiß er nicht, wie er es Charles, dem unrythmischtsten Mitglied beibringen soll, lediglich auf der Ersatzbank zu sitzen. In Berlin angekommen meldet er ihn tatsächlich nicht an. Dies führt unweigerlich zum Streit, woraufhin sich alle entscheiden, gemeinsam zu neunt anzutreten, obwohl sie wissen, dass sie deshalb disqualifiziert werden.




Der Filminhalt ist auch als Trailer zu sehen auf YouTube
Bitte anklicken!

















Ausstellung des dänischen Malers Per Kirkeby
 im Paula Moderson-Becker Museum in Bremen

(Text Hendrik Grüger, Portaitfoto: Helene Sandberg, Dänemark)

Am Samstag, 21. Mai 2016 fuhren 15 Mitglieder der Deutsch-Dänischen Gesellschaft Harz e.V. sowie ein Gast nach Bremen.
Diese "Kulturreise" führte die Reisegruppe in das Paula Moderson-Becker Museum in der Böttcherstraße 6-10 in der Freien und Hansestadt Bremen.
Das Ziel waren die Werke des dänischen Ausnahmekünstlers Per Kirkeby (*1938) aus dem Louisiana Museum of Modern Art .
Die Fahrt begann pünktlich um 7:30 Uhr am Busbahnhof in Goslar. Bad Harzburg und Braunschweig/Stöckheim waren wie immer weitere Zustiege, bevor wir über die BAB 2, BAB 7 und BAB 27 um 11:00 Uhr staufrei Bremen erreichten.
Nach dem Besuch-er zeigte uns die farbintensiven Gemälde und die organischen Zeichnungen, wie auch die Bronzemodelle die Kirkeby als Vorarbeiten zu seinen Backsteinskulpturen fertigte-wusste jeder von uns, welche herausragenden Werke Kirkeby der Welt geschenkt hat.
Nach dem Museumsbesuch bummelte man durch die Böttcherstraße, an der "Schlachte" entlang oder besuchte ein Jubiläumsfest im "Schnoorviertel". Ein Schoppen Wein, ein kühles Bier in der "Ständigen Vertretung", einem urigen Lokal in der Böttcherstraße, rundeten den Tag ab.
Mit vielen positiven Erlebnissen begann um 16:00 Uhr die Rückfahrt.

Auszug aus der Publikation des Museums:

"Per Kirkeby (*1938) ist einer der vielfältigsten dänischen Gegenwartskünstler. Seine großformatigen Gemälde beeindrucken vor allem durch ihre expressive Wirkung. Als promovierter Geologe lässt er Strukturen und Formen aus der Natur in sein Werk einfließen. Doch es wäre fatal den Kopenhagener ausschließlich auf die Malerei zu reduzieren. Zeichnungen und Bronzemodelle vervollständigen die Auswahl an Arbeiten, die ab dem 7. Februar 2016 in den Museen Böttcherstraße präsentiert werden."


Ausstellungsfilm zu "Per Kirkeby. Werke aus dem Louisiana Museum of Modern Art"

Zu sehen auf YouTube. Bitte anklicken!

















Sankt Hans Feier

in der Hütte des Harzklubs, Zweigverein Astfeld

(Text und Fotos: H.Neumann)

Nachdem tags zuvor ein Unwetter über die Harzregion mit Gewitter und Starkregen niederging, war am folgenden Tag das Wetter trocken geblieben und so konnten die Besucher im Freien sitzen und das von Hendrik Grüger zubereitete Grillgut, zusammen mit den reichlich gespendeten Salaten genießen. Aber das sollte nicht lange andauern. Denn kaum war die letzte Bratwurst verzehrt, fing es wieder an zu regnen. Zwar nur leicht, aber es genügte die Gesellschaft in die Hütte zu treiben. Doch auch hier war es gemütlich und beim anschließenden Kaffee und Kuchen gab es noch viel zu erzählen. Leider konnten wegen des Regens nicht wie im letzten Jahr die Fakeln anstelle eines St. Hans Feuers entzündet werden.
Dank an alle Mitglieder, welche an der Organisation und Durchführung beteiligt waren , sowie an die Salat-und Kuchenspenderinnen.



































"Schattenbilder einer Reise in den Harz etc."

Stephan Schäfer liest H.C. Andersens Reisebeschreibung

(Text und Foto: H.Neumann)


Stephan Schäfer, Gründer des Kölner Künstler-Sekretariats und Moderator las aus H.C. Andersens Reisebericht in den Harz und in die "Sächsische Schweiz". Diese Reise war Andersens erste von insgesamt 29 Auslandsreisen, welche ihn kreuz quer durch Europa bis nach Nordafrika (Marokko) führten.
1831, 26jährig, fuhr er mit dem Schiff von Kopenhagen nach Lübeck und von dort mit diversen Kutschen über Hamburg, Braunschweig, Goslar, Leibzig und Meißen nach Dresden. Von der "Sächsische Schweiz" aus über Berlin wieder zurück nach Dänemark. Er berichtete von seinen Reisebekanntschaften in den Kutschen und seinen Eindrücken in den besuchten Städten und von den Landschaften. Wie die von ihm verehrten Dichter Heine und Goethe hatte es auch ihm der Harz besonders angetan. Kannte er doch nur die sanften Hügel Dänemarks.
In Goslar stieg er in das Erzbergwerk am Rammelsberg ein und von Ilsenburg aus führte sein Weg entlang der Ilse auf den Brocken, wo er die Nacht in illustrer Gesellschaft verbrachte. Tief beeindruckt beschrieb er die sich ihm eröffnenden Aussich-
ten und die sich ständig wechselnden  Wetterverhältnisse. Die Beschreibung des Harzgebirges aus der Sicht eines Dänen war auch für uns Zuhörer eine interessante Heimatkunde.
Andersen nannte seine Reiseeindrücke "Schattenbilder". Bilder welche nur mit Worten gemalt sind.
In lockerer und heiterer Stimmung und bei musikalischer Untermalung genossen die Anwesenden den wirklich gelungenen Abend.

Mehr über den Vortragenden Stephan Schäfer im Internet unter www.lesen-ist-reisen.de 














(Text: H.Neumann, Fotos: U.Sütterlin, A.Niering, H.Neumann)

Großes Interesse fand der Filmvortrag von Uschi Sütterlin und Axel Niering. Bis auf den letzten Platz war der Vortragssraum besetzt. Außer den DDG-Mittgliedern waren auch zahlreiche Gäste anwesend.
Seit Uschi Sütterlin und Axel Niering 2004 das erste Mal in in Dänemark waren haben sie sich in das Land verliebt und fahren seither regelmäßig dorthin. Sie haben Dänisch gelernt und zahlreiche Kontakte geknüpft. Ihr bevorzugtes Ziel ist Løgstør am Limfjort, wo sie mit einer dänischen Familie befreundet sind.
In ihrem Film zweigeteilten Film ging es zuerst um die unterschied-lichen Landschaften ihres bevorzugtes Reiseziel Nordjütland. Von Thyborøn an der Westküste über den Bulbjerg und dem halb vom Sand begrabenen Leuchtturm Rubjerg Knude bis hinauf nach Skagen und natürlich auch um die Landschaften am Limfjord unter anderem auch den Frederik VII-Kanal von Løgster nach Lendrup.

Im zweiten Teil besuchten sie die Städte und sprachen mit den dort lebenden Menschen und erhielten Einblicke in ihre Gedankenwelt, über typisch Dänisches, Lieblingsorte und Lieblingsspeisen und auch was den Dänen an Dänemark gefällt und was nicht.
Neben zufällig ausgewählten Menschen von der Straße sprachen sie auch mit Menschen verschiedenster Berufsgruppen. Der Maler Franko Collizi, der Musiker Mikael Leth, der IT-Experte Karl-Johan Agesen, der Arzt Peter Duedal, die Lehrerin Ute Pagerman (gebürtige Deutsche), die Popsängerin Sys Bjerre, der Museumsführer Sören Kiel Andersen, vom Limfjortmuseum im Løgstør, der Winzer Hans Jörgen Madsen vom Glenholm Vingård, welcher so hoch im Norden Rot-und Weißweine anbaut, waren Ihre Gesprächspartner.Das Highlight war ein Interview mit dem Krimiautor Jussi Adler Olsen.
Die Interviews wurden ausschließlich in dänisch geführt, welche aber durch die deutsche Untertitel verständlich wurden.
Zwischendurch gab Axel Niering noch einen Crash-Kurs in Dänisch, mit dem augenzwingernden Hinweis, das die dänische Sprache ja "sooo einfach" ist.
Wer sich den Film noch mal ansehen wollte, konnte ihn auf BlueRay erwerben. Die nächste Reise nach Dänemark ist auch schon geplant. Im Sommer 2017 soll es nach Bornholm gehen. Vielleicht zeigt uns das das Paar dann wieder einen Film über diese Insel.

Mehr über die Reisen von Uschi Sütterlin und Axel Niering im Internet unter www.zusammenaufreisen.de












Besuch der Glasmanufaktur "HARZKRISTALL"
und
Mortensgås-Essen in Drübeck

(Text und Foto: H.Neumann)

Als Vorprogramm zum traditionellen Mortensgås-Essen besuchten Mitglieder der Deutsch-Dänischen Gesellschaft dieses Jahr die Glasmanufaktur HARZKRISTAL in Derenburg bevor es wie im letzten Jahr in die Gaststätte "Gemeindekrug" in Drübeck ging.
Die Glashütte in Derenburg wurde 1949 von sudetendeutschen Glasmachern gegründet und firmierte unter dem Namen "VEB Glaswerk Derenburg". Nach der Wende übernahm das Land Sachsen-Anhalt das Werk bis es 2004 privatisiert wurde.
Bevor die gebuchte Führung durch die Manufaktur stattfand konnten wir im Verkaufsraum die wunderbaren Kreationen dieser Manufaktur bestaunen. Außer den profanen Glaskörpern für z.B. Straßenbeleuchtungen werden auch Skulpture, Vasen und Lampen in kunsthandwerklichen Formen und Farben hergestellt.
Auf der Führung erfuhren wir, das schon im alten Ägypten Glas hergestellt wurde. Quarzsand, welcher übrigens aus einer Sandgrube bei Wolfsburg herkommt, Kalk, Soda und Pottasche sind die Hauptbestandteile. Für farbiges Glas werden verschiedene Metalloxyde hinzugegeben. Diese Gemische werden im Schmelzofen bei ca. 1400 Grad geschmolzen um dann im teigigen Zustand zu den unterschiedlichsten Produkten verarbeitet zu werden.
Auf unserem Rundgang durch die Werkstatt konnte wir den Werdegang einer Kugelleuchte von Anfang bis Ende verfolgen. Doch leider entsprach sie nicht der geforderten Qualität und landete Glasschrott.
Nach der Führung war noch genügend Zeit bis zum Treffen in Drübeck und so konnte man noch durch die Weihnachtsausstellung bummeln oder sich in die Cafeteria setzen.
Im "Gemeindekrug" genossen wir dann den leckeren Gänsebraten mit Rotkohl und Kartoffelknödeln sowie der Füllung aus Maronen, Backpflaumen und Äpfeln.


Fabrikansicht und Logo


Im Ausstellungsraum




Die Arbeitsschritte bei der Herstellung einer Kugelleuchte




Erinnerungen an die VEB Zeit



Ein kleiner Teil des Formenlagers und die Werkzeuge eines Glasbläsers















Weihnachtsfeier
im
Museumsbergwerk "Rammelsberg"

(Text und Foto: H.Neumann)

Weil das Ambiente im letzten Jahr so gut gefallen hat entschied sich der DDG-Vorstand auch in diesem Jahr die Weihnachtsfeier wieder im Museumsbergwerk "Rammelsberg" in Goslar zu veranstalten. Die historische alte Schmiede war von den Vorstandsmitgliedern und Helfern festlich hergerichtet worden und in der Esse loderte ein wärmendes Feuer.


Aber auch die Zuhörer trugen mit dem Singen der deutschen und dänischen Weihnachtslieder zur guten Stimmung bei. Nach dem sie im letzten Jahr nicht kommen konnten waren Dr. Schmidt vom Honorarkonsulat Hannover und seine Tochter wieder gern gesehene Gäste.
Bei Kaffee, den reichlich gespendetem Kuchen und dem traditionellen "Gløgg" lauschten die Mitglieder und Gäste den Vorträgen sowie den musikalischen Darbietungen der Familie Hahn.
Aber auch die Zuhörer trugen mit dem Singen der deutschen und dänischen Weihnachtslieder zur guten Stimmung bei.



Zum Abschied wünschten wir uns noch alle ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr bzw. auf dänisch ein Glædelige jul og et godt nytår.