Veranstaltungen 2009

9. Januar 2009
13. -15. Februar 2009
13. März 2009
17. April 2009
17. Mai 2009
24. Juni 2009
4. - 6. September 2009
11. Oktober 2009
13. November 2009
13. Dezember 2009


Rezepte











Jahreshauptversammlung


Auch in diesem Jahr kamen - trotz widriger Wetterverhältnisse - erfreulich viele Mitglieder zur Hauptversammlung.
Es standen ja wieder Neuwahlen an, aber die Regularien gingen wie immer schnell und reibungslos über die Bühne.
Der neue Vorstand ist der alte geblieben und das gilt auch für den Beirat.
Lediglich ein neuer Kassenprüfer kam hinzu, da Hr. Strohmeyer das Amt turnusgemäß abgeben mußte. Hr. Casties hat sich bereit erklärt zu diesem Amt bereit erklärt und wurde einstimmig gewählt.

Vorstand


von links nach rechts
Kassenwart Rolf Famme
1. Vorsitzende Helle Barkowski
2. Vorsitzender Ulrich Albers
Schriftführerin Elisabeth Oesterheld
Pressewart Wolfdietrich Barkowski.


Beirat


von links nach rechts
Horst Neumann
Marion Dreyer
Klaus-Peter Matthiesen
Birgitt Kandziora
Jan Fischer
Bente Hänsel.


Nach der üblichen kleinen Umbau- und Fotopause zeigte Marion Dreyer ihre und die Fotos von Fr. Famme von unserer 2. Grenzlandfahrt vom Mai 2008.

Es freut uns immer wieder, wenn nach Ende des Programmes nicht gleich alle auseinander laufen, sondern sich noch zusammengesetzt und geklönt wird, so wie auch dieses Mal.







Jubiläumswochenende



Grönlandvortrag
13. Februar 2009



Diavortrag über Grönland

von Peter Fabel


Peter Fabel nahm uns mit seinem Vortrag auf eine Reise in ein faszinierendes Land mit.

Er hat Grönland viele Male bereist und aus diesen vielen Reisen die schönsten und beeindruckensten Dias zu seinem Vortrag zusammengestellt.
Dabei lag sein Schwerpunkt an der dünnbesiedelten und wenig bereisten Ostküste Grönlands.

Zunächst war er mit Rucksack zu Fuß unterwegs, später zog eine Pulka hinter sich her. Aber auch mit Hundeschlitten oder im Kajak war er auf Reisen.

Er lernte Inuit kennen, es entwickelten sich Freundschaften. So hatte er die Möglichkeit, an einem mehrwöchigen Jagdausflug teilzunehmen. Er lernte bei der Gelegenheit aber auch, wie schnell aus angesetzten 3 Wochen plötzlich 8 Wochen werden können. Wenn nämlich das Wetter nicht mitspielt oder die erhoffte Jagdbeute - in dem Fall Eisbären - sich einfach nicht sehen lässt.

Es war ein absolut beeindruckender Vortrag, bei dem wir Grönland auch nicht nur von seiner schönsten Seite kennen lernten. Herr Fabel zeigte uns auch ein bißchen von der anderen Seite - die Seite, die immer gerne verschwiegen wird.


Dieser erste Abend unseres Jubiläumswochenendes war absolut gelungen, sehr gut besucht und sehr beeindruckend für uns "Normalsterbliche", die nicht unbedingt solche abenteuerlichen Reisen unternehmen.













Besichtigung der Firma Sundolitt GmbH Goslar


Unser Besuch der Firma Sundolitt Dämmstoff GmbH in Goslar hatte auch mit Norwegen zu tun. Die Firma gehört zur Sunde Group mit Hauptsitz in Norwegen. So wurden wir nicht nur mit der dänischen Flagge begrüßt, sondern auch mit der norwegischen.

Wir wir in gemütlicher Runde bei Kaffee und Keksen erfuhren, werden bei der Sunde Group nicht nur Dämmmaterialien sondern auch Verpackungen hergestellt. Sunpack ist für die Verpackungen zuständig während Sundolitt Dämmstoff GmbH aus expandiertem Polystyrol Dämmungen herstellt.

Sundolitt ist in Norwegen, Schweden, Dänemark und Schottland mit mehreren Standorten vertreten. In Goslar, dem einzigen deutschen Standort, wir ausschließlich Dämmmaterial hergestellt - hauptsächlich für den Dach- und Fußbodenbereich. Beliefert wird der deutsche Markt auch von hier. Ausgenommen sind die Märkte in Süddeutschland und im Grenzbereich zu Dänemark. Hier erfolgt die Auslieferung von Sundolitt aus Billund/DK.

Auch vom skandinavischen Unternehmensstil wurde berichtet, bevor wir in der Produktionshalle von der Herstellung über die Verarbeitung der riesigen Polystyrol-Blöcke bis zur Verladung der fertigen Produkte im LKW alles besichtigen konnten.

Ein aufschlussreicher und gemütlicher Nachmittag.

(Text von H. Barkowski)
























Im Kielwasser der Hurtigruten

Diavortrag von Hr. Steinmetz


Die Vorträge von Herrn Steinmetz leben von seinen wunderbaren Fotos und seiner lebendigen Vortragsweise.
So auch dieses Mal. Er zog uns von Anfang an in seinen Bann.

Die Reise begann in Oslo, es ging mit der Bahn nach Bergen, es gab einen Abstecher zum Wohnsitz der Götter - nach Jotunheimen -. Dann begann die Reise im Kielwasser der Hurtigruten.
Herr Steinmetz erklärte kurz die Hurtigrute und ihren Fahrplan auf der Reichsstraße Nr. 1.
Dann verließ er aber die Küste und zeigte sehr viele Fotos aus dem Hinterland wie z.B. den Trollstigen oder auch die Rosenstadt Molde.
Und natürlich endete die Reise am Nordkap.



























Tagesfahrt nach Magdeburg



Wir folgten einer Einladung der Deutsch-Dänischen Gesellschaft Magdeburg. Deren Vorsitzender zeigte uns die Stadt sowohl während der Fahrt mit dem Bus als auch zu Fuß.

Zunächst sahen wir das Denkmal von Otto von Guericke. Er bewies in einem Versuch, dass auch zwei Pferde zwei "mit einem Vakuum gefüllte" Halbkugeln nicht trennen können.

Otto von Guericke mit Neuem Rathaus


Anschließend bewunderten wir das Hundertwasserhaus,

Hundertwasserhaus


bevor wir zum Dom kamen und dort unsere sehr interessante Führung hatten.

Der Dom


Gestärkt durch das Mittagessen fuhren wir weiter zum Gelände der Landesgartenschau 1999, dem heutigen Elbauepark. Dort hatten wir etwas Zeit zur freien Verfügung, die viele nutzten, um den Jahrtausendturm zu besichtigen.

Jahrtausendturm


Den Abschluß bildete noch ein kurzer Abstecher zum Wasserstraßenkreuz. Dort überquert der Mittellandkanal die Elbe.

Wasserstraßenkreuz Magdeburg


Auf der Rückfahrt hatten wir noch eine kleine Dörfertour durch Sachsen-Anhalt bzw. die ehemalige Sperrzone - wir umfuhren einen langen Stau auf der A2....


Es war ein langer, aber auch sehr informativer und abwechslungsreicher Tag bei schönem Wetter, den wir alle sehr genossen haben.






















St. Hans Feier in Wildemann


Auf Einladung der Kirchengemeinde Wildemann feierte die DDG im Rahmen des Johannisfestes auf dem Vorplatz der Grundschule ihr traditionelles Sankt Hans Fest, welches bisher fast immer in Bornhausen stattgefunden hatte.
In einer Andacht erläuterte der Gemeindepastor den Ursprung und die Bedeutung des Festes. Gesangseinlagen der Zuhörer und der Grundschüler mit Gitarren- und Flötenbegleitung rundeten die Andacht ab.
Die Gemeindemitglieder hatten auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt und ein reichhaltiges Kuchenbuffet aufgebaut.
Aber auch die DDG ließ sich nicht lumpen und antworteten mit frisch gebackenen bleskivern. Für die Wildemänner war es etwas Neues und sie langten kräftig zu; solange, bis kein Teig mehr vorhanden war.
 
Aebleskiver Johannisfeier 2009

 
Aebleskiver Johannisfeier 2009

In der Mitte des Platzes war eine Fichte aufgestellt worden, die unter anderem mit Ketten aus ausgeblasenen und bunt bemalten Eiern geschmückt war. Um diesen Baum tanzten anschließend die Schulkinder und auch einige Erwachsene und sangen zur Sommerzeit passende Lieder.
 
Fichte Johannisfeier 2009

Die Mitglieder der DDG verbrachten zusammen mit der Gemeinde noch einen schönen gemütlichen Nachmittag, und da auch das Wetter mitspielte konnte man wieder von einem gelungenen Fest sprechen.
 
Johannisfeier 2009





















Mit Fortuna übers Meer


Sachsen und Dänemark - Ehen und Allianzen im Spiegel der Kunst


Wochenendfahrt nach Dresden und Meißen


Am 5. September brachen 27 Mitglieder und 2 Gäste von Goslar und Bad Harzburg nach Dresden auf. Über Wernigerode, Blankenburg und Leipzig ging's auf neuen Autobahnen zügig dem "Elbflorenz" Dresden entgegen. Kurz vor dem Ziel wurde an einem liebevoll gedeckten Raststättentisch noch mit einem Gläschen Sekt auf ein schönes Wochenende angestoßen.

Sektpause


In Dresden angekommen, bekamen wir schon aus dem Bus einen Eindruck von Zwinger, Residenzschloss und Semperoper, bevor wir einen Parkplatz fanden und dann dem Eingang des Zwingers, dem Kronentor, zustrebten.

Kronentor   Zwinger


Hier trafen wir unsere Stadtführerin, die uns zunächst durch die Anlage des Zwingers führte. Schon zu Zeiten August des Starken bot die Anlage Raum für diverse kurfürstlichen Sammlungen und die Bibliothek.
Orangerie und Garten bildeten einen vorzüglichen Rahmen für höfische Feste.

Durch das Nymphenbad führte unser Weg auf den Theaterplatz, der von der Semperoper dominiert wird. Das Zentrum des Platzes bestimmt das Standbild des Sachsenkönigs Johann.

Semperoper


Dresdens Ahnengalerie ist der Fürstenzug, ein imposantes Relief aus Meißner Porzellanfliesen, das 35 Markgrafen, Kurfürsten und Könige sowie Wissenschaftler, Künstler, Handwerker und Bauern zu einem beeindruckenden Aufmarsch vereint.
Am Ende des Fürstenzuges befindet sich der Eingang zur Hofkirche, des größten Gotteshauses Sachsens, die ein Werk italienischer Architekten ist. Nur ein paar Schritte weiter führt die große Freitreppe mit den Vier Tageszeiten auf die Brühlsche Terrasse, einem monumentalen Überbleibsel der alten Stadtmauer mit herrlichem Blick über die Elbe mit seinen Raddampfern, auf die Gebäude auf der gegenüberliegenden Elbseite, Elbaufwärts auf die Akademie der Künste und Elbabwärts bis Radebeul.

Elbe


Die Münzgasse (heute eine Restaurant- und Flaniermeile) verbindet die Brühlsche Terrasse mit dem Neumarkt, auf dem die Frauenkirche nach ihrem Wiederaufbau und ihrer Weihe 2005 wieder als Wahrzeichen der Stadt an ihrem angestammten Platz steht. Leider war die Besichtigungszeit gerade beendet, so dass hier der erste offizielle Teil des Tages endete. Wir verabschiedeten uns von unserer Stadtführerin, die uns durchgängig begeistert über ihre wieder aufgebaute Stadt berichtet hatte.

Münzgasse Frauenkirche


Es blieb nun Zeit zur freien Verfügung- die einige Reiseteilnehmer eiligen Schrittes in die nächsten Cafés führte, um es sich hier bei leckerer Dresdner Eierschecke gut gehen zu lassen. Zur verabredeten Zeit trafen sich aber alle pünktlich und vollzählig am Bus, um zum Hotel "Siebeneichen" nach Meißen aufzubrechen.

Nach dem Bezug der Zimmer ging es dann umgehend weiter zum Abendessen Im Domkeller war für uns reserviert, aber bis dahin hatten wir erst einen Fußweg durch die entzückende Altstadt mit schmalen Gassen, vielen Treppen und phantastischen Aus- und Einblicken vor uns. Hoch oben auf dem über 1000-jährigen Burgberg thront der Dom und die Albrechtsburg. Vom Restaurant aus konnten wir den herrlichen Blick über die Stadt und die Elbe genießen, aber auch die angebotenen Gerichte aus der sächsischen Küche fanden Anklang. Als dann auch Lotte endlich Ihr Essen bekommen und genossen hatte waren wohl alle der Meinung, dass Meißen auch einen längeren Besuch wert wäre.

Sonntag ging's dann wieder per Bus nach Dresden zum eigentlichen Ziel dieser Wochenendfahrt, der Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Königlichen Sammlungen Schloss Rosenborg, Kopenhagen "Mit Fortuna übers Meer" im Residenzschloss.
Hier wurden wir von der Kunsthistorikerin Frau Dr. Brink, unter deren Mitwirkung Ausstellung zustande gekommen ist, empfangen. Sie führte uns eindrucksvoll durch ca. 150 Jahre, in denen Dänemark und Sachsen durch Eheschließungen und Allianzen eng verbunden waren.

vor der Ausstellung


"Fortune" war vonnöten, um vom dänischen Königshof in Kopenhagen die Reise über die Ostsee bis nach Sachsen - und umgekehrt - zu bewältigen. Im Laufe dieser Zeit fanden vier Paare zusammen, die uns in der Ausstellung nahe gebracht wurden. Wir bestaunten Schmuck, Kunstgegenstände, Gemälde, aber auch Dinge des täglichen Lebens aus jener Zeit und wir trafen auch "unsere Bekannte" Sophie Amalie aus Herzberg wieder, die Frederik III v. Dänemark geheiratet hatte.

Im Anschluss blieb wieder etwas Zeit, um noch das Neue Grüne Gewölbe zu besichtigen oder den Hausmannsturm zu besteigen und den herrlichem Rundblick über die gesamte Stadt zu genießen.

Semperoper


Das obligatorische Gruppenfoto


Nach einem kurzen Mittagessen haben wir gegen 14 Uhr die Rückreise Richtung Harz angetreten, müde und voll von Eindrücken. Eine Fahrt, die uns wieder einmal viel Neues, Wissens- und Sehenswertes beschert hat.
Mange tak an die Planer und Planerinnen

Und ebenfalls "Mange tak" an Heike Famme für die Fotos und den Reisebericht!.







Dänisch-Deutscher Volkswandertag in Wildemann




Begrüßungsschild


Trotz des eher schlechten Wetters haben sich immerhin 13 Mitglieder nach Wildemann aufgemacht um an der Wanderung teilzunehmen. Alle haben wir uns für die 12 km Distanz angemeldet.

Felix mit Markierungspfeil


Die Organsation war sehr gut - man merkt die langjährige Erfahrung des Allerd-Komitees. Es gab Stempelkarten, Wanderkarten und ausgezeichnete Markierungen unterwegs.

Bei den Streckenposten gab es (außer den Stempeln) heißen Tee, so dass man das feuchte Wetter gut überstehen konnte. Schließlich blieben wir bis zum Ziel auch vom Regen verschont - mit Ausnahme einiger kleinen Nieseltröpfchen.

Fliegenpilz


Aber es gab unzählige Pilze - leider aber nur Fliegenpilze. Und wir sahen auch einen Feuersalamander - was uns alle wie die kleinen Kinder begeisterte....

Vielen Dank an die Organisatoren für den schönen Tag.









Bastelabend


Wir trafen uns am Freitag dem Dreizehnten - ein schlechtes Omen?
NEIN !
Es war ein sehr schöner und auch produktiver Abend. Alle hatten viel Spaß.



Strohmeyer's haben für Material und Bastelanleitung gesorgt und halfen unermüdlich mit Rat und Tat.
Und so brachten alle - trotz störrischem Papier oder "zu dicker Finger" ihre Herzen zustande und nahmen sie stolz mit nach Hause.





Weihnachtsfeier


In diesem Jahr feierten wir ohne Andacht, aber wie (fast) immer im Bündheimer Schloß.

Nach dem traditionellen Kaffeetrinken - erfreulicherweise wird unsere Kuchenauswahl immer reichhaltiger - gab uns Professor Biegel, früher Direktor des Braunschweigischen Landesmuseums, einen kulturgeschichtlichen Überblick über das Weihnachtsfest.



Anschließend kam der Weihnachtsmann zu Besuch und wie immer endete die Feier mit dem Tanz um den Baum.

Es war wieder sehr schön und stimmungsvoll - vielen Dank an alle Helfer.