Veranstaltungen 2007

12. Januar 2007
16. Februar 2007
31. März 2007
14. April 2007
13. Mai 2007
23. Juni 2007
9. September 2007
6. und 7. Oktober 2007
9. November 2007
9. Dezember 2007

Rezepte











Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen


Diese Jahreshauptversammlung war die am Besten besuchte, die wir bis jetzt hatten. Das zeigte uns bereits zum Beginn, wie groß das Interesse am Erhalt des Vereins war bzw. ist.
Als Senior der Veranstaltung übernahm Herr Samtlebe das Amt des Veranstaltungs- und auch des Wahlleiters. Er führte uns alle sicher und zügig durch die Tagesordnung, so dass sehr schnell bis zum Punkt der Entlastungen von Kassenwart, Vorstand und Beirat kamen. Alle wurden einstimmig entlastet, der Vorstand ausdrücklich einschließlich Frau Saal.

An dieser Stelle möchten wir alle uns nochmals ausdrücklich bei Frau Saal für ihre viele Arbeit für diesen Verein danken. Sie hat ihn gegründet und ohne sie gäbe es ihn nicht.

Zum nächsten Punkt, dem Rücktritt Frau Saals, kamen natürlich Fragen von den Mitgliedern, zu denen Vorstand und Beirat eine sachliche Erklärung abgaben.

Somit waren wir dann schon bei den Neuwahlen und die Mitglieder wollten gerne die alten Vorstand wiederwählen. Das ging leider nicht, da Herr Hänsel nach 16 Jahren sein Amt als Kassenwart niederlegte.

Für diese lange Zeit einwandfreier Arbeit danken wir ihm herzlich.

Die Mitglieder schlugen als neuen Kassenwart Herrn Rolf Famme vor, der sich auch zur Wahl stellte. Und die Mitglieder schlugen auch einstimmig und ausdrücklich Frau Helle Barkowski als 1. Vorsitzende vor. Auch sie stellte sich zur Wahl.
Als 2. Vorsitzender wurde Herr Dieter Dörwaldt vorgeschlagen, der auch damit einverstanden war.
Frau Elisbeth Oesterheld und Herr Ulrich Albers waren auch bereit weiterzumachen.

Und so wurde der neue Vorstand dann auch jeweils einstimmig gewählt.

Vorstand


von links nach rechts:
Pressesprecher Ulrich Albers
2. Vorsitzender Dieter Dörwaldt
Kassenwart Rolf Famme
1. Vorsitzende Helle Barkowski
Schriftführerin Elisabeth Oesterheld.


Herr Dörwaldt war ja vorher im Beirat, so dass wir dort auch wieder jemanden brauchten. Es gab zwei Kandidaten und einen Antrag auf geheime Wahl.
Diese gewann Herr Jan Fischer und wurde somit als neues Beiratsmitglied begrüßt.
Der restliche "alte" Beirat stellte sich zu Wiederwahl und wurde auch einstimmig gewählt.

Beirat


von links nach rechts:
Marion Dreyer
Klaus-Peter Matthiesen
Renate Dörwaldt
Jan Fischer
Bente Hänsel
Birgitt Kandziora.


Damit war der offizielle Teil dann abgeschlossen und es setzte noch eine rege Diskussion ein, die Mitglieder blieben noch einige Zeit und nur ganz langsam klang der Abend aus.







Ruth Berlaus Leben vor, mit und nach Bertolt Brecht

Vortrag von Dr. Sabine Kebir


Vor zahlreichen Zuhörern hielt die Berliner Literaturwissenschaftlerin Dr. Sabine Kebir ihren Vortrag.

Auf der Grundlage der Berliner und Kopenhagener Nachlässe veranschaulichte Sabine Kebir den interessanten Lebensweg der dänischen Freundin und Mitarbeiterin Brechts, die zu den kompliziertesten Frauen in Brechts Umfeld gehörte. Ruth Berlau begleitete Brecht durch das ganze Exil, ihre Liebesbeziehung war schwierig, da sich Brecht nicht von seiner Frau Helene Weigel trennen wollte.

Von Brecht erhielt die Berlau Unterstützung als Schauspielerin sowie bei ihrer Tätigkeit beim dänischen Rundfunk. Sabine Kebir arbeitete sehr anschaulich heraus, dass die Alkohol- und Depressionsexzesse, mit denen die Berlau auf die zunehmende Distanz Brechts reagierte, bei ihm andererseits eine große Fürsorglichkeit hervorrief und eine Therapie, die hauptsächlich in beaufsichtigtem Schreiben bestand.

Sabine Kebir ist es in der Lesung gelungen, die Kreativität aufzuzeigen, die Berlau und Brecht gemeinsam entfalteten, und auf spannende Weise die gleichermaßen großartige wie tragische Figur der Dänin Ruth Berlau zu betrachten.

(Danke an U. Albers für diesen Bericht.)















Ausstellungseröffnung: "Versandet"


In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Goslar zeigte die DDG Harz e.V.
vom 1.3.-27.4.2007 in den Räumen des Archivs die Ausstellung
"Versandet - Faszinierende Dünenwelt am Skagerrak".


Auststellung: Versandet


Bei den Fotografien handelt es sich um Landschafts- und Detailaufnahmen des Wolfenbütteler Künstlers Eberhard Ilsebeck, der auch familiäre Beziehungen zu Dänemark besitzt.

Der Künstler


Im Frühherbst 2001 entstanden seine Schwarz-weiß-Aufnahmen an der Nordspitze Jütlands, in denen sich Ilsebeck vor allem ästhetisch mit Dünen, Meer und Wolkenbildungen auseinandersetzt.

Für alle Gäste der sehr gut besuchten Veranstaltung gab es im Anschluss an die Ausstellungseröffnung eine typische jütländische Kaffetafel mit zahlreichen Kuchenspezialitäten, die von den Mitgliedern der DDG kredenzt wurden.

Das Kuchenbuffet


(Text und Bilder zur Verfügung gestellt von U. Albers)















Das dänische Protestschwein

Zoobesuch Hannover


Bei der Bezeichnung "dänisches Protestschwein" handelt es sich natürlich um einen Spitznamen. Die Rasse heißt Rotbuntes Husumer Schwein.
Es handelt sich um eine alte, vom Aussterben bedrohte Haustierrasse.

Protestschwein


Als die Preußen Nordschleswig bzw. Snderjylland besetzt hatten, hielten sich viele Dänen einige dieser Tiere mit ihrem roten Fell und dem weißen Schultergürtel im Vorgarten. Damit konnten sie ungestraft ihren Protest den Preußen gegenüber zeigen und so kam das Schwein zu seinem Namen.

Protestschwein


Werden die Tiere älter, verändern sich ihre Färbung. Der rötlich Ton verschwindet langsam und geht in ein Braun über.

Protestschwein


Aufgrund Ihrer nahen Verwandschaft mit dem Angler Sattlerschwein gibt es natürlich auch Abweichungen in der Farbgebung.

Heute ist es so, dass noch einige dieser Schweine auf den sog. Arche Höfen gehalten werden. Es ist eine sehr robuste Rasse, die -verglichen mit den heutigen Mastschweinen- sehr langsam wächst, dafür aber wenig krankheitsanfällig ist.




Kloster Corvey - Porzellanmanufaktur Fürstenberg



Das Kloster Corvey wurde 822 gegründet. Nachdem Karl der Große die Sachsen unterworfen hatte, wurde die Christianisierung des Landes in Angriff genommen.

Von Corvey ging die Missionierung Skandinaviens aus. Vor allem durch Bischof Ansgar (Apostel des Nordens), um 801 in Nordostfrankreich geboren, 865 in Bremen gestorben.

Er ist in Kloster Corvey erzogen worden und wurde 823 zum Leiter der Kosterschule ernannt. Von Kaiser Ludwig dem Frommen wurde er mit der Missionierung in Skandinavien beauftragt. Nach zunächst wenig erfolgreichen Versuchen unternahm er - inzwischen auch zum Bischof von Hamburg ernannt - im Jahr 849 Missionsreisen nach Dänemark mit Kirchengründungen in Haithabu und Ribe sowie in Birka/Schweden.

Ein dauerhafter Erfolg war seiner Mission allerdings nicht beschieden, obwohl aus Corvey selbst ein Papst (Gregor V., fünf Erzbischöfe, mehrere Kardinäle und Bischöfe hervorgingen.

In Dänemark kam es erst unter König Harald Blauzahn (960-987) zu einer Ausbreitung des Christentums, nachdem dieser zur Taufe gezwungen worden war. Es gibt wenige schriftliche Unterlagen aus der Zeit, Harald Blauzahn soll sicher aber auf der Rückreise von Ingelheim in Corvey aufgehalten haben.

Sehenswert sind in Corvey der älteste Teil der Kirche, das Westwerk aus dem 9. Jahrhundert, das barocke Schloß des 18. Jahrhunderts mit dem Kaisersaal sowie die Kirche, die in den typischen sehr kräftigen Farben des sogenannten Paderborner Barocks gehalten ist.

Auf dem Friedhof des Klosters Corvey ist der Dichter des Deutschlandliedes, Hoffmann von Fallersleben, der als Bibliothekar ind Corvey tätig war, begraben.

(Text von U. Albers)


Kloster Corvey Innenhof Kloster Corvey



Fürstenberg wurde 1747 durch herzog Carl I. von Braunschweig gegründet und zwar in einem, seit dem Mittelalter bestehenden Jagdschloss der Braunschweiger Herzöge, das zugleich Grenzbefestigung zum gegenüberliegenden Corveyer Land war.

Unterstützung hatte der Herzog durch seinen Oberjägermeister Johann-Georg von Langen, über den die Verbindung zu Dänemark besteht.

Duch von Langen, der übrigens auch im Harz tätig war, wurde es 1753 möglich, zum ersten Mal echtes Porzellan herzustellen.

Ihm gelang es, die personellen, technischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Manufaktur zu überwinden. Er führte als erster eine geregelte Forstwirtschaft ein, so dass zum Brennen des Porzellans immer genügend Holz zur Verfügung stand.

Das Problem in Fürstenberg war, dass mit Ausnahme des Holzes keine Rohstoffe vorhanden waren und alles auf das hochgelegene Schloß transportiert werden musste.

Von Langen holte auch andere Fachleute aus anderen Porzellanmanufakturen wie z.B. Hoechst.

Gegen Ende des 7jährigen Krieges 1763 verließ der Oberjägermeister v. Langen, vor alles durch Intrigen, Fürstenberg. Er ging nach Dänemark und war an der königlichen Porzellanmanufaktur in Kopenhagen tätig, wo er seine in Fürstenberg gemachten Erfahrungen -vor allem auf technischem Gebiet- einbringen konnte.

Er starb 1776 in Kopenhagen.

Im Schloss Fürstenberg ist noch vieles zu sehen, was während seiner dortigen Tätigkeit produziert wurde.

(Text von U. Albers)


Porzellanmanufaktur Fürstenberg Schild im Eingangsbereich






St. Hans Feier



In diesem Jahr haben wir wieder in bewährter Weise in Bornhausen gefeiert.
Mit allem, was so dazu gehört - naja, fast allem - es gab keine HotDogs. Dafür aber wieder gegrillten Schinken, bleskiver und Gammel Dansk.

Und es gab eine Überraschung für alle:

Die Märchenerzählerin


Wir hatten eine Märchenerzählerin zu Gast, die uns während des Regenschauers wunderbar fesselnd zu unterhalten wusste.

Und es gab eine zweite Überraschung - zum ersten Mal hatten wir musikalische Unterstützung zum St. Hans Lied:

Ulli hat sich geoutet


Und zu allen anderen Liedern natürlich auch.

Es war - trotz des schlechten Wetters - wie immer eine gelungene Mittsommerfeier.














Besichtigung Welfenschloß in Herzberg


Sophie Amalie, Tochter des Herzogs zu Braunschweig-Lüneburg (ein Welfe) und spätere Frau des dän. Königs Frederik III., lebte auf dem Welfenschloß in Herzberg.

Leider hatte man dort nicht viele Informationen über sie, wohl konnten wir, also die DDG, Informationen aus Dänemark bekommen. Diese hat Fr. Barkowski dann übersetzt und dem Museum zur Verfügung gestellt.

Wir besichtigten das Schloß am Tag des offenen Denkmals und konnten so auch in Räume sehen, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Empfangen wurden wir vom Amtsgerichtsdirektor, der uns auch durch die Gerichtsräume führte und die ausgestellten Gemälde erklärte.

Nach einem Fototermin für die Presse empfing uns der Bürgermeister von Herzberg und wir bekamen durch die Leiterin des Museums noch einen interessanten Vortrag über Sophie Amalie.

Anschließend konnte jeder, der wollte, noch auf eigene Faust durch das Museum gehen. Der Tag klang dann mit einem gemütlichen Kaffeetrinken im Schloßcafe aus.













Mixos-Chor zu Besuch bei der DDG


Der Chor wollte uns gerne wieder besuchen und ein Chor-Konzert bei uns geben.
Mit der Holzstabkirche in Hahnenklee hatten wir den richtigen Rahmen für dieses Konzert gefunden.
Das Repertoire des Chores reichte vom alten Kirchenliedern bis zu modernen Spirituals - der Untertitel war: Kirchenmusik von 1600 bis 2000.

Stabkirche Mixos-Chor


Nach dem wunderbaren Konzert klang der Abend mit einem gemeinschaftlichen Essen des Chores sowie Vorstand und Beirat der DDG in Goslar im Zwinger (Restaurant - Bodega Fortezza) aus.

Am Sonntag trafen sich die Mitglieder des Vereins mit dem Chor um 11 Uhr an der Seilbahn in Bad Harzburg.
Und es war ein goldener Oktobertag wie er im Buche steht. So dauerte es dann auch einen Moment, bis alle mit der Seilbahn auf den Burgberg gefahren waren.

an der Seilbahn


Wir wanderten zügigen Schrittes zum Luchsgehege an den Rabenklippen, wo uns Hr. Barkowski ausführlich über das Auswilderungsprojekt berichtete.
Und wir hatten auch Glück und konnten beide Luchse sehen.

einer der Luchse


Weiter ging es anschließend zum Molkenhaus, wo wir einkehrten und den Tag in gemütlicher Runde ausklingen ließen.






Die Geschichte Kongsbergs und seine Verbindung zum Harz

(Dia)Vortrag von Marion Dreyer


Zunächst erfuhren wir, dass Kongsberg im Süden Norwegens liegt - und durch den Abbau von Silber reich geworden ist - Parallele zu Goslar.

Und die Verbindung wurde duch den dänischen König Christian IV. hergestellt, der 1624 ja auch König von Norwegen war.

Es waren sehr interessierte Gäste anwesend, die in Ihrem Leben auch Verbindung zum Bergbau hatten und so konnten auch noch eine offene Fragen während es Abends geklärt werden.



















Lucia-Feier im Bündheimer Schloß


Wir hatten sehr lange keine Lucia-Feier mehr - dieses Jahr war es dann endlich wieder soweit.
Im Schloß herrschte eine familiär-fröhliche Stimmung, die Kinder spielte ausgelassen, die Erwachsenen genossen Kaffee und Kuchen.
Aber als die Lucia-Braut eintrat - im Gefolge alle Kinder mit Kerzen in den Händen - wurde es richtig feierlich und andächtig wurde dem Lucia-Lied gelauscht.
Es war ein schöner Nachmittag, der kein Ende nehmen wollte, nachdem traditonell um den Baum getanzt wurde.

In eigener Sache: Wir verzichten hier bewusst auf die Bilder der Lucia mit den Kindern -
wir möchten vorsichtshalber keine Bilder von Kindern mehr ins Internet stellen.