Veranstaltungen 2001
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Rezepte





























"Festen"    -     Das Fest

Wir waren im Stadtkino in Goslar.

"Festen" ist der erste von den bis jetzt entstandenen fünf sog. "Dogmefilmen", die junge dänische Regisseure nach dem Reinheitsprinzip gedreht haben. Dabei setzt man ganz auf die schauspielerische Leistung und auf das Thema des Filmes, verzichtet aber auf sämtliche special effects.
Der Film bekam den Spezialpreis der Jury in Cannes 1998.
In Dänemark sahen ihn 350.000 Menschen.

Der Untertitel des Filmes lautete:
Jede Familie hat ein Geheimnis.

Das deutet schon darauf hin, daß der Film nicht leicht verdaulich ist.
Beim 60. Geburtstag des Familienoberhauptes kommt heraus, daß er seine Kinder jahrelang mißbraucht hat  -  mit dem Wissen seiner Frau und Mutter dieser Kinder.

Einiges in dem Film war sicherlich auf die Spitze getrieben, aber bei so einem Tabuthema ist das sicherlich auch nötig.











Bildsteine auf Gotland

Diavortrag von unserem Mitglied Dr. Wernicke


Dr. Wernicke zeigte wunderschöne Dias von den eigentümlichen Felsen Gotlands und ging dann zu den Bildsteinen über.
Er erläuterte die verschiedenen Formen der Steine und ihre Zuordnung zu bestimmten Zeitepochen.
Auf den Bildsteinen abgebildet sind Darstellungen aus der ganzen skandinavischen Götter- und Sagenwelt einschließlich der Edda.



















Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen von Vorstand und Beirat

Grönlandfilm


In diesem Jahr standen wieder die Wahlen an.

Der Pressewart Wolfgang Janz tritt aus persönlichen Gründen zurück, so daß wir einen neuen Pressewart wählen mußten.
Dafür hat sich Ulrich Albers zur Verfügung gestellt.

Der Vorstand setzt sich jetzt wie folgt zusammen:
1. Vorsitzende: Frau Bente Saal
2. Vorsitzende: Frau Helle Barkowski
Schatzmeister: Herr Günther Hänsel
Pressewart: Herr Ulrich Albers
Schriftführerin: Frau Elisabeth Oesterheld


geheime Wahl


Da Herr Albers im Beirat war, mußte für ihn jetzt auch ein neues Mitglied für den Beirat gewählt werden.
Es haben sich drei Kandidaten zur Verfügung gestellt und gewählt wurde Klaus-Peter Matthiesen.
Der Beirat setzt sich also wie folgt zusammen:
Monika und Hans-Hermann Miehe, Klaus Lange, Bente Hänsel, Marion Dreyer und Klaus-Peter Matthiesen.


Nach den Regularien erzählte Frau Rigmor Kristensen von ihren Erfahrungen während ihres Aufenthaltes als OP-Schwester in einem Krankenhaus auf Grönland.
Danach zeigte sie den Film von Grönland.

Leider ist dieser Abend sehr lang geworden und es blieb keine Zeit mehr, noch alle Fragen zu stellen, die wir gerne beantwortet gehabt hätten.
Denn es war sehr informativ und spannend, diesen Bericht aus erster Hand zu hören.





















Fahrt zu den nordischen Botschaften nach Berlin

Stadtrundfahrt


Wir fuhren um 6.30 Uhr in Bad Harzburg ab und waren so pünktlich in Berlin,
so daß wir uns vor dem Besuch der Botschaften noch ein wenig die Beine vertreten konnten.

Der Eingangsbereich mit Felleshuset Die Kupferbegrenzung des Botschaftsgeländes


Der Botschafter Herr Bent Haakonsen ließ sich entschuldigen, dass er uns leider doch nicht selbst empfangen konnte, ihm war ein wichtiger Termin dazwischen gekommen.

für den gemeinsamen Spatenstich Das Botschaftsgelände


Trotzdem hatten wir eine sehr gute und interessante Führung durch den Presse- und Kulturrat Herrn Henry Werner, die mit einem kleinen Vortrag über die Entstehung der 5 Botschaften begann und sich dann über das Gelände der Botschaften sowie durch die dänische Botschaft selbst fortsetzte.

Das dänische Wappen Die dänische Botschaft


Nach einer kurzen Mittagspause trafen wir uns im Bus wieder,
ein Stadtführer stieg zu und wir hatten eine informative Stadtrundfahrt,
die nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten zeigte.

Restaurierung des Brandenburger Tores


Die Rundfahrt endete im Nikolaiviertel und wir konnten uns dort noch ein wenig umsehen,
bevor es um 18 Uhr wieder zurück ging.
Im Bus herrschte ausgelassene Stimmung und um 21.30 Uhr endete in Bad Harzburg ein schöner und abwechslungsreicher Tag.































Das dänische Kabinett

im Landesmuseum in Hannover


Wir trafen uns in zum Frühstück im Bistro des Landesmuseums in Hannover. Und da das Wetter mitgespielt hat, konnten wir sogar draußen sitzen und ein sehr leckeres italienisches Frühstück genießen.

Anschließend führte uns Herr Dr. Pötter durch die Gemäldesammlung des Landesmuseums.
Er begann den Rundgang mit einem kurzen Überblicke über das Museum, bevor er uns durch die einzelnen Räume führte. Dabei erfuhren wir, wie sich die Malerei im Laufe der Jahrhunderte veränderte.

Das dänische Kabinett ist noch nicht sehr alt, es exisitert erst seit einigen Jahren. Die Anschaffung neuer Gemälde wird durch den Förderverein des Museums ermöglicht.

Im "Dänischen Kabinett" befinden sich 18 Gemälde dänischer Künstler, die Herr Dr. Pötter uns ausführlich erklärte, und uns auf die Besonderheiten aufmerksam machte.

Nach dem Museumsbesuch trafen sich noch einige Mitglieder am Regenwaldhaus bei den Herrenhäuser Gärten und hatten so einen schönen Ausklang eines gelungenen Tages.





























St. Hans Feier



Dieses Jahr fiel St. Hans auf einen Samstag, so dass wir sogar an dem richtigen Tag feiern konnten - und auch wieder in Bornhausen. Die besten Voraussetzungen also für ein gelungenes Fest.

Die Grillmeister


Wir hatten in diesem Jahr Gäste der Deutsch-Dänischen Gesellschaft aus Hannover. Sie sorgten für die Musik an diesem Abend und der Vorsitzende hielt auch die Feuerrede.

Vorbereitungen zur Feuerrede


Er klärte uns über Hexen und Zauberer auf - informativ und unterhaltsam.

Die Hexe auf dem Weg zum Brocken


Nachdem wir die Hexe auf den Brocken geschickt hatten, sangen wir sehr viele deutsche und dänische Lieder am Feuer.

Letztendlich spielte auch das Wetter mit - es regnete nicht. So hatten wir einen wunderschönen, gemütlichen St. Hans Abend.
























Stadtführung in Celle
durch die Volkshochschule Celle



Die dänische Königin Caroline Mathilde, 4 Jahre mit dem umnachteten König Christian VII verheiratet, verbrachte ihre drei letzten Lebensjahre, sie lebte nur von 1751 - 1775, auf dem Celler Schloß.
Der Geburtstag der Königin von 250 Jahren ist der Anlaß dafür, in Celle ein Sonderprogramm mit Stadtführung zu veranstalten.

Wir erlebten zunächst eine Stadtführung der etwas anderen Art.

Die historischen Persönlichkeiten

Die Schauspieler der Volkshochschule in Celle, denen wir während der Stadtführung in ihren historischen Rollen begegneten.

Königin Caroline Mathilde


Unterwegs begegneten wir historischen Persönlichkeiten, unter anderem auch Königin Caroline Mathilde von Dänemark.

während der Stadtfühung
während der Stadtführung


Elle am Rathaus


Am Rathaus ist eine Elle befestigt, so dass die Leute früher direkt nachmessen konnten, ob sie auf dem Markt auch die richtige Menge Stoff bekommen hatten.

Es war ein wunderbares Erlebnis, Geschichte so wirklichkeitsnah zu erleben.
Vielen Dank an die Volkshochschule in Celle.

Nach dem Mittagessen trafen wir uns vor dem Celler Schloß wieder, um dort die Sonderausstellung über Caroline Mathilde zu besichtigen.























Karl Rowold -
vom Widerstandskämpfer zum Botschafter



Karl Rowold war ein großer Widerstandskämpfer, der in Oker/Harz geboren wurde.
Mit 22 Jahren mußte er vor den Nationalsozialisten fliehen und ging nach Dänemark in die Emigration.
Hier wirkte er aus dem Hintergrund mehr als 10 Jahre, mußte aber 1943, als sich die Situation unter der deutschen Okkupation zuspitze, nach Schweden flüchten.

Nach dem Krieg arbeitete Karl Rowold in der dänischen Flüchtlingsverwaltung, wo er den Braunschweigischen Lehrer Walter Schulze kennenlernte.
Gemeinsam traten sie für eine Wiederherstellung des Vertrauens zwischen Deutschen und Dänen ein.
Bereits 1946 war das erste Deutsch-Dänische Treffen in einem Landschulheim im Harz. Hier wurde der Grundstein des Sonnenbergkreises und des internationalen Hauses S onnenberg in St. Andreasberg 1949 gelegt.
Unsere Gesellschaft besichtigte im September 1994 den Sonnenberg.

1950 begann Karl Rowold eine diplomatische Karriere, zuletzt war er als deutscher Botschafter auf Island tätig.


Wir erlebten einen sehr informativen und abwechlungsreichen Abend.
Zunächst erfuhren wir etwas über den Sonnenberg, dann begann der Vortrag über Karl Rowold, der durch Lesungen aus seinem Buch: Kein Tag ohne Vergangenheit bzw. Ausschnitte aus dem Tagebuch seiner dänischen Frau Ragnhild von der ersten gemeinsamen Reise in den Harz unterbrochen wurde.
Ein spannender, abwechslungsreicher und informativer Abend.

























Das Goslarer Stadtarchiv
Mortensgås-Essen



Zur Führung durch das Goslarer Stadtarchiv fanden sich so viele Interessenten ein, dass die Gruppe geteilt werden musste.

Der Leiter des Archivs, unser Mitglieder Herr Ulrich Albers, führte uns durch alle Abteilungen des Archivs und stellte uns seine Arbeit vor. Dabei bekamen wir viele alte, sehr interessante Urkunden und Dokumente zu sehen.
Einen besonderen Schwerpunkte legte er auf die Archivalien, die mit Dänemark im Zusammenhang stehen.
Wir erfuhren sehr viel Neues und hätten dort noch mehr Zeit verbringen können.

Anschließend trafen wir uns zum Mortensgås-Essen in der "Börse" in Goslar, wo wir den Abend nach einem ausgezeichneten Essen mit vielen literarischen Einlagen ausklingen ließen.


























Andacht in der Schloßkirche
mit anschließender Weihnachtsfeier



In der Bündheimer St. Andreas Kirche fand in diesem Jahr eine zweisprachige Andacht statt, in der Pastor Prof. R. Tschirch den dänischsprachigen Teil übernahm.
Höhepunkt der Andacht war aber "Die Weihnachtsgeschichte" von Max Drischner. Sie wurde für uns von Herma Völker (Sophran) und Ralph Beims (Bassbariton) gesungen, musikalisch begleitet von Elena Kondraschowa (Violine) und Karin Klose (Cembalo).

Anschließend trafen wir uns im Schloß zu unserem tradionellen Kaffeetrinken mit den vielen verschiedenen, selbstgebackenen Kuchen.
Zum Abschluß gingen wir wieder alle um den Baum und sangen die deutschen und dänischen Weihnachtslieder.